010 Wie ein Landwirt unternehmerisch denkt – und was jeder Unternehmer daraus lernen kann

Shownotes

In dieser Folge des Mehr&Wert UnternehmerPodcasts geht es um Wachstum mit Zahlen, Tierwohl und unternehmerischer Präzision.

Martin Ziemann hat mit Anfang 20 den kleinen landwirtschaftlichen Betrieb seiner Eltern übernommen. Gemischtes Vieh, Ackerbau, klassischer Hof.

Und dann hat er seine Leidenschaft entdeckt: Hühnerzucht.

Aus einem überschaubaren landwirtschaftlichen Betrieb wurde ein großer, hochprofessioneller Geflügelbetrieb, der heute mit industrieller Präzision arbeitet – und trotzdem jeden Tag ganz nah am Tier bleibt.

Martin Ziemann zeigt, wie moderne Landwirtschaft funktioniert, wenn Erfahrung, Daten, Verantwortung und Unternehmergeist zusammenkommen.

In seinen Ställen geht es nicht um Zufall. Es geht um Messwerte, Fakten, tägliches Lernen und präzise Entscheidungen.

Wie entwickeln sich die Tiere? Welche Temperatur brauchen die Küken gerade? Welche Bedingungen fördern Gesundheit und Qualität? Wie lassen sich Tierwohl, Marktanforderungen und Lebensmittelindustrie miteinander verbinden?

Besonders spannend: Martin Ziemann nutzt Daten nicht als kalte Kontrolle, sondern als Werkzeug für bessere Entscheidungen. Für gesunde Tiere, antibiotikafreie Aufzucht, verlässliche Qualität und einen Betrieb, der fast energieautark arbeitet.

Hühnerkot und eigener Mais fließen in die Biogasanlage. Sonne und Biogas liefern Energie. Die Ställe werden gradgenau gesteuert. So entsteht ein landwirtschaftlicher Betrieb, der Kreisläufe denkt und Präzision lebt.

Heute hat Martin Ziemann den Betrieb bereits an seinen Sohn übergeben.

Eine ehrliche UnternehmerGeschichte über frühe Verantwortung, Wachstum, Datenintelligenz, Nachfolge, Tierwohl und die Frage, wie viel Zukunft in moderner Landwirtschaft steckt.

Ungeschminkt. Bodenständig. Beeindruckend präzise.

🚩 Informationen zum Gast Martin Ziemann, Hof Lockstedt.

🚩 Informationen zum Gastgeber Uwe Zimmermann ist Wegbegleiter für UnternehmerMenschen auf dem Weg in ihre zeitliche Freiheit, Buchautor von „Die Ein-Tage-Woche – wirklich erfolgreiche Unternehmer haben Zeit“ , Initiator und Vorstand der 100Plus eG UnternehmerCommunity. Mehr unter: www.unternehmerreset.info

🚩 Informationen zur 100Plus UnternehmerCommunity Die 100Plus UnternehmerCommunity verbindet UnternehmerMenschen, die gemeinsam wachsen wollen – mit mehr Freiheit, mehr LebensQualität und mehr echtem UnternehmerNutzen. Mehr unter: www.100plus.community

Transkript anzeigen

00:00:01: von Daten lernen.

00:00:04: Wie schafft man das, in dem Fall ist unser Mehr- und Wert-Podcastgast ein großer Landwirt?

00:00:10: Und wie schafft es denn einen Unternehmen zu übernehmen aufzubauen und an die nächste Generation weiterzugeben trotz minimaler Margen sehr erfolgreich zu werden mit anständigen Menschen zu tun haben und permanent und andauend immer während von den Daten weiter zu verbessern?

00:00:31: Genau darum geht's in diesem Mehr und Wert Podcast.

00:01:05: Super schön, dass du wieder dabei bist.

00:01:06: Die nächste Folge unseres Mehr- und Wert-Podcasts Wo entstehen denn Mehrwerte?

00:01:11: Ganz oft daraus das man aus Daten lernt.

00:01:14: Und heute haben wir einen sehr speziellen Gast den Martin Ziemern.

00:01:20: Klassischerweise wird man sagen Landwirt Aber eigentlich müsste man sagen landwirtschaftliche Unternehmer

00:01:26: Genau.

00:01:29: Und der hat nicht nur den Hof von den Eltern übernommen und über, ich weiß nicht wie viele Generationen wir werden es wie viel Jahrzehnte aufgebaut und jetzt auch schon vor Jahren an die nächste Generation abgegeben und ist in Anführungszeichen nach vielen Jahren anerkennend gemeint, Blutschweiß und Tränen einer erfolgreichen Aufbauarbeit jetzt tiefen entspannt.

00:01:51: Weil er weiß dass die nächste Generation es genauso formidable machen wird wie er selber.

00:01:58: also von daher wird das wieder eine spannende Folge.

00:02:01: herzlichen willkommen Martin bei uns hier im Podcast.

00:02:05: erzähl mal ein bisschen von dir.

00:02:07: was machst du?

00:02:08: Wie alt bist du?

00:02:09: Was ist dein deine eigentliche profession?

00:02:14: Ich bin gerade altundsechzig geworden und war über vierzig Jahre selbstständiger Landwirt in Schleswig-Holstein.

00:02:23: Und in Mecklenburg habe den Betrieb jetzt an meinen Sohn abgegeben.

00:02:29: oder ich habe eine sehr interessante Lehre damals gemacht, neunzehntfünfundsiebzig.

00:02:34: Und die hat mir das Gefühl gegeben dass sich eben gerne mit Tieren zusammenarbeiten ob das geliebt von Tieren kommt sehr viel zurück Und damit war mein Weg eigentlich so frei in die Laufbahn des Landwirts.

00:02:49: Meine Eltern haben einen Betrieb bewirtschaftet, in Schleswig-Holstein.

00:02:55: Eigentlich ist unser Betrieb seit dem sechzehnten Jahrhundert im Familienbesitz.

00:02:59: So lange schon?

00:03:00: Ja und erst war das gar nicht so klar dass ich das weitermache.

00:03:04: aber die Lehre hat mir gezeigt dass es genau mein Ding ist.

00:03:07: erstmal konnte man eben sehr viel mit Tieren zusammenarbeiten und eben auch mit Technik, ich liebe Technik.

00:03:16: Und das zu kombinieren ist natürlich dann perfekt!

00:03:19: Ja, vielleicht machen wir mal so ein Kombi-Beispiel.

00:03:21: Du hast ja... Das darf man vielleicht erzählen?

00:03:23: Ihr macht im großen Stil

00:03:26: Geflügelaufzucht

00:03:27: und da habt ihr ja viele Synergien genutzt zwischen dem was beim Geflügel übrig bleibt.

00:03:33: Kot würde man sagen mit Biogas, mit Solaralagen.

00:03:36: Erzähl mal so'n bisschen die Synergen weil ich glaube sie machen die Komplexität eures Geschäfts noch stückweit klar.

00:03:44: Wir haben zu den Geflüge stellen dann Biogasanlagen gebaut, der wird der Kot in die Biogasanlage fahren.

00:03:52: Da kommt sehr viel Gas raus mit Tarngas.

00:03:54: aus diesem Gas entsteht dann Strom indem man das mit einem Motor umwandelt.

00:04:01: den Strom verkauft man dann und dieser Motor hat natürlich Kühlwasser und dieses warme Kühl Wasser nutzen wir wiederum die Geflügestelle aufzuheizen Und so ist es.

00:04:11: ein schöner Kreislauf kommt noch ein bisschen Meister zu Und das hat natürlich sehr viel mit Technik zu tun.

00:04:17: Dies ganze System, auch die hydraulische System von dem ganzen warmen Wasser in den Stall zu bekommen und dann wieder umzuwandeln sind eine sehr große Herausforderung.

00:04:27: Das muss ja eins zu eins zusammen passen.

00:04:30: Vom Mengen Gerüst von der Abläufen.

00:04:34: Das finde ich beeindruckend weil wenn man so als Laie denkt naja wir kommen die Hetschenbrust auf der Della oder ins Restaurant Und was da immer für ein komplexes Zusammenspiel der Dinge vom Aufstallen bis hin diese Energie- und Kotverwertung, Einstreu für die Maisaufzucht.

00:04:53: Weil ihr macht ja auch Futtermittel in großem Stil selber!

00:04:56: Die Futtermittel für das Geflügel dürfen wir nicht selber machen.

00:05:00: Den Mais brauchen wir praktisch, weil der Kot von den Hühnern nicht ausreicht um genug Methan-Gast zu produzieren.

00:05:07: Ach, er ist gar kein Futter!

00:05:07: Der ist nur für die Biogasanlage.

00:05:09: Das ist das Futter für die Bio-Gas-Anlage.

00:05:11: Der Bio-gas-Anlag ist ja eigentlich auch eine große Kuh, die das dann eben umwandelt.

00:05:17: Grasmais in Methangast daneben

00:05:21: Und dann haben wir die Energie und damit haben wir mal die Wärme für die Stelle.

00:05:27: Bei wie viel Grad müsst ihr jetzt frisch geschlüpft oder frisch eingelieferte Händchen, wie müsst ihr denn auf wie viel Temperatur brauchen?

00:05:36: Die ersten vierundzwanzig Stunden können sie ihre Körpertemperatur selber nicht halten Und deshalb saßen sie immer bei der Hände schön drunter.

00:05:45: und wir müssen eben dann sehen, dass der Stall so warm ist das die Tiere sich wohlfühlen.

00:05:51: Und dass der ganze Stall rundherum auch eine Wärme rausstrahlt und nicht eine Kälte im Winter weil er eben vorher nicht vorgeheizt wurde.

00:05:59: Dann macht guckt man nicht aufs Thermometer sondern man guckt sich die Tiere an und macht es so warm bis die Tiere richtig wohlfüllen.

00:06:06: Und so eine Grundtemperatur sind dann dreiunddreißig Grad eine Temperatur mit der man gut starten kann.

00:06:15: und dann nachher er misst man Fieber oder nicht Fiebers, sondern man misst die Körpertemperatur bei den Küken.

00:06:21: Und weiß ganz genau wenn ich vierzig Komma fünf Grad Körbertemperaturen bei dem Küken habe, dann fühlt sich das Küken sehr wohl.

00:06:29: Wenn es eben drunter ist da muss ich eben den Stall wärmer machen.

00:06:33: Nach einem ersten Tag kann man langsam anfangen die Temperatur so um halbes Grad zu senken.

00:06:38: Dann können sie selber die Körpertemperatur halten haben sich schon Futter und Wasser aufgenommen.

00:06:45: Als Landwirt sieht man es, wenn man steil geht und am Anfang gehen wir eigentlich alle zwei Stunden in Steil um zu gucken wie es den Küken geht Und dafür kriegt man den spätesten nach vierzig Jahren ein Gefühl und kann das dann eben an die Kinder weitergeben.

00:07:01: Ja, du sagtest auch dass ihr tatsächlich alle Tiere jeden Tag anschaut?

00:07:05: Ja zweimal am Tag mindestens schauen wir uns die Tiere an und so intensiv, dass ich eigentlich sagen kann Ich habe wirklich jedes Tier einzeln gesehen.

00:07:15: Bei den Mengen von Tieren ist das ja echt eine Leistung.

00:07:18: Wird man da nicht irgendwie betriebsblind, wenn man die so sieht?

00:07:20: Ja,

00:07:21: für

00:07:21: den Normal-Liehen sehen Händchen aus wie Händchens.

00:07:26: Man ist natürlich genau das Problem, dass ein bisschen betriebesblind wird.

00:07:30: aber wir besuchen auch Seminare und treffen uns mit anderen Plantwirten in regelmäßigen Abständen um voneinander zu lernen.

00:07:40: Ja genau und dann ist diese Betriebsblindheit schon ein bisschen abgemeldet.

00:07:45: Und das machen wir denn teilweise über ganz Deutschland, wir haben ein gutes Netzwerk, wir kennen uns über ganz Deutschlands.

00:07:51: Und man hört dann von einem sehr tüchtigen Aufzüchter und dann fährt man dahin, weil man neugierig ist.

00:07:57: Und bespricht denn vieles?

00:07:59: Und oftmals kommt man nach Hause und denkt nur so schlecht bist du denn gar nicht!

00:08:05: Das ist immer das Man hofft immer.

00:08:06: Man findet so das richtige Erfolgserlebnis.

00:08:10: dann aber eigentlich wenn man sich intensiv mit einer Thematik beschäftigt, dann ist man meistens schon ganz gut davor

00:08:16: Bevor wir in die Vergangenheit zurückgehen, der Lauf wie es jetzt so vom euren Betriebsablauf rundläuft.

00:08:23: Wie lange ist das schon so?

00:08:24: Dass

00:08:28: mein Vater sehr auf die Kosten geachtet hat.

00:08:32: Und hat gesehen, das war in den sechzehren Jahren mit der Milchvierhaltung.

00:08:37: Es war ganz schwer.

00:08:38: Da war kein Geld zu verdienen.

00:08:39: War eine ganz schwere Phase.

00:08:41: und dann ist er angefangen.

00:08:43: oder wenn man eine Mutter hat gesagt wir müssen es jetzt unbedingt ändern.

00:08:46: Dann haben sich alle Bereiche angeguckt und da kamen die Hähnchen-Aufzugs so ein bisschen in Gang.

00:08:51: Und da sind sie neunzeigundsechzig mit angefangen.

00:08:54: Wir haben das drei Jahre probiert und das war sehr erfolgreich.

00:08:58: Und dann wurden die Kühe verkauft und dann kamen auch Hähhnchen rein Und so wurde der Betrieb dann aber leider nicht vergrößert, sondern so in dem Stil gelassen.

00:09:07: Und die Vierundachtzig.

00:09:08: nach meiner Lehre und nach ein paar anderen Jahren noch dazwischen habe ich den Betrieb mit sechsundzwanzig übernommen.

00:09:16: Ich hab gemerkt dass mir das auch sehr liegt und hatte sehr gute Erfolge in der Aufzucht.

00:09:22: Dann bin ich angefangen im Außenbereich aus dem Dorf raus, neue Stelle zu bauen.

00:09:28: Da haben wir ja gerade eine Gemeinsamkeit.

00:09:33: Also vor Bestaht bis jetzt.

00:09:35: Das ist ja schon, okay läuft das länger.

00:09:39: Der war man ja schon in der Vergangenheit.

00:09:40: also du bist auf diesem älterlichen Hof groß geworden.

00:09:43: was war deine Lehre?

00:09:44: Was hast Du gelernt?

00:09:45: Ich habe Landwirtschaft auf zwei verschiedene Betrieben gelernt einmal auf dem Milchvieh und Schweinebetrieb und dann auf einem Betrieb mit sehr viel Bullenaufzucht, Ackerbau und ein paar Schweintchen waren da auch.

00:09:57: Und dieser zweite Landwirt, der hat mir das mit den Kosten und mit den Daten beigebracht.

00:10:03: Da wurde jede Rechnung lag auf dem Tisch, konnten wir sehen und dann standen wir aufm Futtertisch.

00:10:10: Dann sagte der Bauer dann zu mir so, und wie viel Kilo hast du jetzt in deiner Schiebkarre drin?

00:10:14: Und wie viele Bullen sollen davon satt werden.

00:10:17: Und wie viel Energie braucht der Bulle denn jetzt in dem Alter mit dreihundert Kilo?

00:10:21: Wieviel Kraftfutter führtest Du denn jetzt zu?

00:10:24: Das muss man aus dem Steg greifen können!

00:10:26: Das hat mich dazu gebracht... Die Daten doch sehr wichtig sind.

00:10:30: Da wurden die Bullen jeden Monat, wurde aus einer Box von Bullen rausgezogen auf die Waage gestellt wie viel hat er zugenommen?

00:10:36: und dann konnte man das alles genau abgleichen.

00:10:38: Passte das zu dem Futter?

00:10:39: Und dann wurde meine Futter Umstellung gemacht.

00:10:42: vom Mais-Silage auf Rübenblatt.

00:10:44: Silagen hat man gesehen.

00:10:45: allen Monaten haben sie gar nichts zugenomen.

00:10:46: durch diese Umstellung Und da habe ich ... und am Ende des Jahres, dann wurde auch genau mal ausgerechnet.

00:10:53: Was haben wir jetzt verdient an einem Aufzug von Einbohlen?

00:10:56: Wie viele Monate mussten wir dafür arbeiten?

00:10:58: und beim Getreide und genau das Gleiche?

00:11:01: Dann habe ich eben gemerkt, Daten sind schon sehr wichtig.

00:11:04: Also aber bei Handwerkern sagt es vor- und nachkalkulationen.

00:11:07: Beim Handwerk hat man die ja noch präziser.

00:11:09: Ja.

00:11:10: Und wenn ich das bei unseren Pferden gucke, das ist ja ein völlig zufällig gesteuert.

00:11:13: Na ja, wie viel heut kriegen die heute... bisschen abhängig von dem, der gerade Bock hat.

00:11:18: Also das heißt im Prinzip aufs Gramm genau, wenn ich das so richtig...

00:11:22: Genau und dann haben wir morgens vom Frühstück mussten wir den Bohlen ein Kraftfutter geben und danach kamen wieder Mais oder Rübenblattzilage obendrauf.

00:11:30: und dann warum habt ihr die Reste vor dem Kraftfuder nicht zusammengefächt?

00:11:35: Und dann haben es zusammengefähigt und dann waren das twelvehundert Gramm.

00:11:39: Ja, so rechnet man es auf Jahr hoch und dann kraftfutterkostig ist es jetzt die Euro hundert Kilo.

00:11:44: Und dann sind das im jahr dreihundertsechzig Euro, die einfach wegschmeißt.

00:11:48: Ja, dafür musst du auch schon wieder irgendwie die Tiere auch durch.

00:11:50: Aber da macht es bei mir im Kopf zu klick nichts ist egal.

00:11:54: Nee.

00:11:54: Guckt dir das bis zum Ende an?

00:11:57: Und so ist das bei unseren vielen Hühnchen ja auch.

00:11:59: Also

00:11:59: der Wegprozesse – und das ist ja eine gute Botschaft.

00:12:01: also den Prozess angucken, analysieren oder bis zum ende denken was heißt denn das fürs große wenn ich da im kleinen Jetzt zu großzügig, zu schlörig.

00:12:11: Was heißt denn das hochgerechnet auf Randefünfe-sechzig Tage?

00:12:14: Auf Stück zahltierer, auf Ertrag vom Hof.

00:12:18: Das ist eine interessante Botschaft weil ich würde vermuten dass der ein oder andere der es jetzt auf seine Betriebe überträgt was heißt das?

00:12:25: wie viel muss sich denn dafür arbeiten wenn nicht jetzt?

00:12:27: bleiben wir bei den twelvehundert Gramm die man gerade zusammengekehrt haben.

00:12:30: ja wenn ich sie aufs Jahr hochrechne wieviel alternativ?

00:12:34: mehr Umsatz weniger kosten Wie viele Wallungen muss ich denn dafür machen, um das wieder reinzuholen?

00:12:40: Genau.

00:12:41: Und deswegen wundert sich viele dass sie im Hamsterrad gar nicht vorankommen weil so Sachen liegen lassen.

00:12:47: und so war es eben.

00:12:48: mein Vater hat mir das eben auch beigebracht.

00:12:51: jedes Hündchen was dann her zum Schlachter gebracht wird er wird genau analysiert wie hoch waren die Kosten wird genau ausgeregt bis auf den letzten Zentgen genau wie viel Lohnkosten hatte ich und dies und das und dann weiß man was man verdient hat Und so kann man ein, mit dem anderen vergleichen.

00:13:06: Und dann am Ende des Jahres wird das alles zusammen nochmal addiert und dann kommen noch diese Kosten die eben nicht so direkt zuteilbar sind und die werden auf das ganze Jahr denn nochmal auf diesen einzelnen Hühnchen wieder verteilt.

00:13:19: Schon sehr komplex!

00:13:20: Ja also kann man den Fist nächstes Jahr aber gut kalkulieren weil man eine Datenbasis hat.

00:13:24: Es ist super.

00:13:25: du hast gesagt du hast ja dann mit siebenundzwanzig übernommen und hast dann angefangen weitere Ställe zu bauen?

00:13:30: Was waren denn da so?

00:13:33: Heutzutage wird man sagen Challenges, Herausforderungen beim Expandieren.

00:13:37: Also vielleicht auch mit Vater und Behörden, mit anderen Kollegen zusammen?

00:13:42: Wo waren denn so die Hürden, die du meistern musstest?

00:13:45: Ja, die größte Hürde ist erstmal... Und war ich damals eben noch nicht Eigentümer, denn auch zur Bank zu gehen und dass die einem Kredit geben.

00:13:52: Obwohl man nur Pechter ist.

00:13:54: Das war schon eine große Herausforderung.

00:13:56: aber davor ist der Bauantrag und dann die Baugenehmigung mit den ganzen Auflagen zu erfüllen damit man überhaupt einen Antrag stellen darf.

00:14:06: Muss man sich auch ganz tief ins Baurecht reinlesen und hatte seinen Architekten dabei, der ihm geholfen hat.

00:14:11: und da man selber hat sich dann auch tief reingelesen weil man sicher nichts sagen lassen wollte.

00:14:17: Man wollte einfach genau wissen, wie das Ganze funktioniert.

00:14:21: Und das war schon eine große Herausforderung.

00:14:23: und dann die Bank hatte denn auch abgelehnt weil es ja doch eine relativ große Summe war.

00:14:29: Dann kam von dem Schlachter der Manager mit zu mir zur Bank und dachte wenn ihr das nicht wollt machen wir das!

00:14:36: Und den nächsten Tag rief die Bank an, wir machen's doch!

00:14:41: Das war wirklich interessant.

00:14:42: Dann hatte ich deinen Kunde, der Schlagbetrieb

00:14:46: ... Genau, den Sie gerne haben wollten und Vertrag hatten wir nicht.

00:14:51: Entweder macht ihr das oder ich mache das.

00:14:53: Das

00:14:53: ist ja cool!

00:14:53: Ist schon ein guter Beistand.

00:14:55: Ja genau, war ein gut dabei.

00:14:57: Cooperation

00:14:57: und Konkurrenz da war so wieder.

00:15:00: Cool.

00:15:01: Und dann wurde der Stall eben auch gebaut.

00:15:04: Da geht es natürlich auch darum, wenn ich sehr teuer baue.

00:15:07: Dann muss ich sehr viele Jahre benötigen um das dann wieder zu tägen.

00:15:12: und da sind die Kosten natürlich, die Steilkosten pro Tier sind dann relativ hoch Und das ist natürlich dann nervig, wenn man das Ding gar nicht wieder los wird.

00:15:20: Und so habe ich dann praktisch denn alles in Eigenleistung, hab den ganzen Material selber eingekauft und die Suppi's sind selber eingestellt und so haben wir das dann doch relativ preisgünstig den Stall hinbekommen und konnte man relativ schnell in Arab zahlen.

00:15:36: Damals waren ja auch noch über sieben Prozent Zinsen.

00:15:39: Was hat es da für eine Stundenzahl pro Woche?

00:15:41: Ja, die Stundenzahl ist ja so... Man muss schlafen!

00:15:47: Die fünf und ein halb Stunden.

00:15:48: Und dann die Freizeit wurde denn dafür geopfert?

00:15:51: Ja, du hast rund um die Uhr gehabt, das geht auch gar nicht anders.

00:15:54: Nee, nicht rund um dir!

00:15:54: Nein, nein, nein... Das war schon der Sonntag, war eigentlich immer so für die Familie.

00:15:59: Und die Familie war ja sowieso immer in der Nähe.

00:16:02: Das ist hier das Angenehmen auf dem Hof.

00:16:03: Man ist zusammen Mittag und Abendbrot und Frühstück und Kaffee auch.

00:16:07: Kaffees auch.

00:16:07: Genau.

00:16:09: So nimmt man diese vielen Stunden gar nicht so wahr.

00:16:14: Aber es ist immer so, damals mein Lehrchef hat gesagt Martin wenn du dich acht Stunden am Tag effektiv verkaufst das ganze Gesappel mit den Nachbarn alles abziehst und so.

00:16:23: Dann ist okay.

00:16:24: Das schon gut oder schnell?

00:16:25: Ja

00:16:25: und dann bei mir waren das eigentlich so zehn Stunden effektive dann.

00:16:29: Ist ja auch noch ok.

00:16:30: Ja

00:16:30: genau.

00:16:32: Aber man muss es ja auch wirklich denn...

00:16:34: Ab wann warst Du Familie?

00:16:35: Ab vorn mit

00:16:36: dreizig.

00:16:37: Also hast Drei Jahre und dann Frauen Kinder Und dann kommt ja der alten Teiler, da muss man glaube ich für die Kollegen, die nicht aus der Landwirtschaft sind kurz erklären wie funktioniert eine Hochübergabe bei Landwirten.

00:16:53: Du

00:16:53: warst jetzt erst Pechter und dein Vater war ja noch Inhaber?

00:16:56: Genau, meine Eltern zusammen in habe und die haben wir das ein paar Jahre später überschrieben und ich hab meinen Eltern monatlichen Beitrag zahlen müssen und weil es eben in der Lambitschaft läuft, ist ein bisschen anders.

00:17:12: Man zahlt relativ wenig in die Altersvorsorge ein, das ist denn die lambitschaftliche Alterskasse, weil es ist einfach so dass der Hof hat einen Haus für die Eltern dann dort ziehen sie dann rein und der Hof muss das alles tragen die ganzen Kosten rundherum und dann soll eigentlich auch das Haus nicht zu weit weg sein, dass man auch mittags die Suppe rüber tragen kann.

00:17:34: Und sie sollen nicht kalt werden?

00:17:36: Nein!

00:17:36: So

00:17:36: war es früher genau.

00:17:38: Das

00:17:38: ist heute natürlich ein bisschen anders.

00:17:41: Und dieses Geld von der Alterskasse, das ist praktisch das Taschengeld.

00:17:45: Wer

00:17:45: ist das Taschengeld?

00:17:46: Die helfen auch noch ein bisschen mit auf den Hof.

00:17:47: Die helfen doch mit auf dem Hof.

00:17:48: Kommt mal drauf an wie gut das Verhältnis dann ist.

00:17:51: Wenn das sehr gut ist, dann helfen Sie viel und wenn das nicht so gut ist dann helfen sie weniger.

00:17:54: Das sogenannte

00:17:55: Altenteilerhaus bekommt ja das Haus und wenn man Pech hat, haben wir doch die Großeltern auch noch.

00:18:01: Das kann auch sein.

00:18:02: Ja aber da hast du Glück.

00:18:04: Hast

00:18:05: nur eine Generation.

00:18:07: Und die Dauerlast auf so einem Hof ist dann sehr hoch.

00:18:10: also wenn man sagt Du musst es ja erwirtschaften Die Vorfahren haben den Bestand aufgebaut und dann müssen wir die mitversorgen.

00:18:18: Und die Vorvorfahren ganz zu uns auch noch.

00:18:21: Also Zuckerschlecken ist woanders.

00:18:23: Dann kommt noch dazu, dass das Alten ins Grundbuch eingetragen wird.

00:18:28: damit weil die Eltern haben Angst, dass sie vielleicht mal etwas nicht mehr bekommen können im ersten Rang.

00:18:33: Das heißt die Bank kann maximal in den zweiten?

00:18:35: So ist

00:18:36: es.

00:18:37: Stimmt aber wichtig, die Prioritäten ist klar Weil

00:18:40: wenn die

00:18:40: Bank vollstrecken würde, wäre das alten Teil weg.

00:18:45: Das sind natürlich erschwerte Bedingungen für Kreditaufnahmen.

00:18:49: Wenn sich der Hof richtig entwickeln soll und dann steht es im ersten Rang, ist das alles schon sehr blockiert.

00:18:58: Und der Kapitaleinsatz ist ja enorm.

00:19:00: Machst du verraten was ein neuer Stall kostet?

00:19:03: Ein neuer Stahl liegt bei einer Million zwei oder sagen wir mal drei neue stelle hat.

00:19:11: dann könnte es eine familie ernähren.

00:19:14: das muss man mal sacken lassen.

00:19:15: ja eigen kapital einsatz ein zwei drei millionen um eine familien zu entnehmen.

00:19:20: also dass ihr könnt jetzt mal kurz vermuten wie fett die marschen sind.

00:19:25: der kapitaleinsatz in der landwirtschaft ist exorbitant

00:19:27: hoch.

00:19:28: du brauchst flächen

00:19:28: du brauchste

00:19:29: genau

00:19:30: Du brauchst ein Ausgleichflächen, du brauchst ich weiß nicht was alles.

00:19:33: Ja genau Flächeneinsatz ist auch hoch und die Verzinnung eigentlich wenn man von den Flächen ist sehr gering.

00:19:39: aber im Endeffekt ist ja Ackerland immer wertvoller geworden.

00:19:45: es ist eine gute Basis für einen Hof und man sagt eben auch dieses Acker Land das sind die Eintrittskarte zur Tierhaltung Weil ich brauche das ja als Grundlage.

00:19:56: Kein Ackerland und kein Grünland habe, dann bekomme ich keine Steilgenehmigung.

00:20:01: Die Bösenzogen sagen immer bei den landwirtschaftlichen Hochzeiten Liebe vergeht, Acker besteht.

00:20:08: Ist da was dran?

00:20:09: Da ist wohl etwas dran!

00:20:10: Ist auch so oder?

00:20:12: Acker fällt ja nicht.

00:20:13: Nein, nein, wenn man das jetzt zurück... Als ich Mitte der Achzi angefangen mit der Koste der Acker-Land, Und heute kostet der Hektar genau, und heute bei uns kostet genau der gleiche Acker vierzigtausend Euro.

00:20:29: Also man muss halt glaube ich mal umrechnen.

00:20:30: Ein Hektars sind zehn Tausend Quadratmeter also hundertmal Hundert Meter.

00:20:36: Der kostet fünfzehntausend D-Markt und heute vierzig tausend EUR.

00:20:41: Das ist ja im Moment vierzig Tausende Euro sind achtzig Taussend Mark Früher gewesen, also irgendwie Faktor

00:20:46: fünf.

00:20:47: Ja, genau.

00:20:49: Und es ist immer sicher egal was passiert.

00:20:51: Ackerland ist eben nicht vermehrbar und das ist ein ganz sicheres Anlage.

00:20:55: Die knappeste Ressource hier

00:20:56: muss man auch ordentlich

00:20:57: umgehen.

00:20:58: Dann hast du angefangen Stelle zu bauen und dich da gut vergrößert.

00:21:03: wie ging's weiter?

00:21:04: Welche Hürden kamen dann und welche Erfolge kannst du auch feiern?

00:21:07: also Es ist ja so dass diese Genehmigung die sind in Deutschland immer schwieriger zu bekommen und im Augenblick sehen wir eigentlich keine Möglichkeit uns noch zu erweitern.

00:21:20: So schlimm ist das geworden.

00:21:23: Die Emissionsauflagen sind sehr hoch und wie werden wir in den Industriebetrieb betrachtet, was wir überhaupt nicht verstehen können weil wir einfach Landwirtschaft machen?

00:21:31: Und das blockierte Marmelikall ist so dass in Deutschland gar keine Stelle mehr gebaut wird.

00:21:37: Mal im Echtzeit.

00:21:38: also wenn du die Idee hast du sagen ich sollte erweiteren und sollte man einen Stall nachdenken von der Idee bis Ich bringe jetzt die ersten Tiere in den Stall.

00:21:46: Wenn es denn funktioniert hat, wie viel Zeit ist da vergangen?

00:21:49: Beim ersten Stall war's ein Jahr.

00:21:51: Beim zweiten Stall waren's dann drei Jahre und danach wollte ich wegen Tierwohl noch bisschen den Stall größer machen für die Tiere, dass sie mehr Platz bekommen.

00:22:00: Und das waren dann sechs Jahre.

00:22:03: Das muss man auch mal sagen lassen.

00:22:04: also wenn man als normaler Unternehmer denkt hey nicht bauen eine neue Halle oder ich kaufe eine Maschine oder stellen einen Außendienstler ein mit sechs Jahren Vorlauf, da würde sich jeder die Kugel geben.

00:22:14: Ja genau, man weiß ja gar nicht, wie gut das in sechs Jahren

00:22:18: ist.

00:22:18: Es ist völlig... ich kenne es ja immer in EU und andere, du hast ja nicht nur bei Deutschland sondern auch nach EU-Gesetz zu befolgen.

00:22:26: Und wenn man sich das mal so auf der Zunge zergehen lässt im gigantischen Eigenkapital einsetzt einen massiven auch zeitlichen Einsatz und dann Hürden zunehmen, die man sich glaube ich einem normalen Verstand nicht vorstellen kann.

00:22:39: Aber es geht einfach hier bei uns darum, wir verstehen das Geschäft.

00:22:42: Wir lieben unsere Tiere und wir wollen eigentlich auch auf unseren Betrieb das erweitern.

00:22:49: Heute ist es ja so, die Landwirte sind ja spezialisiert.

00:22:53: Es gibt ja wenige Betriebe, die alles jede Tierart auf dem Hof haben sondern eben sehr spezializiert weil die Anforderung so hoch geworden

00:23:00: ist

00:23:01: und eben dieser Kapitaleinsatz ist auch so hoch und man hat einfach mehr Erfolg wenn man in einer Sparte spezialisiert

00:23:08: ist.

00:23:08: das

00:23:09: ist einfach so.

00:23:11: Und dann bist du irgendwann mal von Du bist ja in Schleswig-Holstein und da bist du noch expandiert nach

00:23:18: Genau Mecklenburg-Vorpommern.

00:23:21: Wie kam das?

00:23:22: Weil es ist ein Stück weit weg, da fährst du ja fünf Stunden.

00:23:24: Ja ne zwei.

00:23:27: Das war einfach so dass ich doch mit einem anderen Landwirt zusammen einen sehr guten Austausch hatte über Daten und es waren immer sehr ehrliche Daten.

00:23:36: Es ist bei den Landwirten auch nicht so einfach, dass man ehrlichen Daten bekommen von jemanden und hier hatte ich denn jahrelang schon mit einem sehr engen Kontakt hatten auch schon mal eine kleine Firma zusammen Und der hatte sich im Mecklenburg schon immer einen Stall gekauft.

00:23:50: Er lief auch ganz gut und war dadurch eben in Mecklmburg bekannt, und dann war eine relativ große Anlage die Kurzfoot Insolvent stand weil der Bauer eben sich nicht um seine Tiere selber gekümmert hat und konnte die Rechnung nicht mehr bezahlen.

00:24:04: Oh okay!

00:24:05: Und dann hat das Kraftfutterwerk eben bei uns angerufen und gesagt ja, die steht kurz vor Insolvenz gibt doch mal ein Angebot ab.

00:24:13: Das hat mein Freund Damals mitbekommen und dem war das alleine zu groß.

00:24:18: Und dann wünsch Martin kommt noch mit rüber, und dann haben wir das zusammen

00:24:22: gemacht.

00:24:24: Der ist schwer zu finanzieren.

00:24:26: Wir haben keine Bank gefunden die das voll finanziert wollte und mussten dann unsere Hilfe komplett belasten.

00:24:34: und dann reicht es immer noch nicht.

00:24:36: Dann habt ihr schon bei drücks hier gemessen Nein!

00:24:39: Das müssen wir unbedingt haben dass sie so gut das Ding hat Potenzial.

00:24:43: Und dann haben wir dem Verkäufer eine Ratenzahlung angeboten.

00:24:48: Ja, man wird eben kreativ wenn man das unbedingt haben will.

00:24:52: Ja

00:24:52: also ich meine der auch schon mit einer Raten-Zahlung ist ja schon mal ein guter Move.

00:24:57: Also beide mussten ihre vollen Hose

00:24:59: belassen,

00:24:59: also hundert Prozent Risiko.

00:25:00: Wenn das Schiff geht ist

00:25:03: alles...

00:25:04: Du sagst es seit dem sechzehnten Jahrhundert, warum du besitzt.

00:25:07: Das stand jetzt auf einer Karte?

00:25:09: Genau das stand auf einer Kart.

00:25:10: Ach

00:25:10: du, lieber

00:25:12: Diggins!

00:25:13: Obwohl es uns finanziell gut ging, haben wir das gemacht.

00:25:18: Gab's da keine schlaflosen Nächte?

00:25:19: Doch.

00:25:20: Doch... Aber ich, dieses

00:25:23: Ding war aber irgendwie so wie das.

00:25:24: wir verstanden das Geschäften.

00:25:25: Wir konnten mit Daten um und wir waren gut vernetzt und hatten eigentlich keine Bedenken.

00:25:31: Und dann habe großen Abnehmern gesprochen, die uns die Hühnchen her abnehmen und auch die Küken und Futter liefern.

00:25:38: Die sagten auch ganz klar, Morty macht das du

00:25:40: könntest.".

00:25:42: Das gab zu den letzten Tick... Gut!

00:25:44: ...und dann haben wir es gemacht.

00:25:46: Das ist immer wieder bei den Daten wenn ich das so raushöre.

00:25:48: ihr konntet deswegen eine gute Entscheidung treffen weil er ja eure Kennzahlen durft.

00:25:53: Wir haben percoliert?

00:25:54: Ja

00:25:54: genau.

00:25:54: Wie geht das gut?

00:25:55: Wir hatten auch Kennzeilen von meinen Freunden.

00:25:57: Mein Freund hatte schon größere Geflüge-Stelle und da haben wir die Zahlen komplett mit Fremdakar gemacht und haben alles verglichen.

00:26:05: Und dann kam eine Zahl raus so, dass Zins- und Tegung reicht.

00:26:08: Okay.

00:26:09: Und das ist bei uns nachher ... Ich habe mich da sehr tief reingekniet.

00:26:13: Wir haben die Stelle erst mal komplett renoviert, die Technik alles auf den neuesten Stand gebracht, dass aus der Ferne alles überwachen konnten.

00:26:21: Dass sie vorhin zu Hause immer genau sehen konnte was da los ist.

00:26:24: Ich konnte jedes Silo abstellen aus der ferne.

00:26:27: So konnte ich dem Mitarbeiter gut helfen, weil die anders gedacht haben als wir Und dann konnten wir unseren Move da genau reinbringen auf die Farben und stoppet so gut gelaufen wie kalkuliert.

00:26:39: Herzlichen Glückwunsch!

00:26:40: Ja, aber ich bin jede Woche hingefahren, am Anfang zweimal in der Woche hingegefahren.

00:26:44: Das hat natürlich der eigene Betrieb auch ein bisschen druntergelitten, aber jede Woche zweimal mir jedes Hühnchen dort angesehen und die Mitarbeiter dann geschult, lass sie denn so denken wie wir wenn wir in den Stall gehen.

00:26:59: Dadurch hatten wir gute Hündchen im Ende, Schlacht hat sich gefreut und unser Pott benähert sich auch gefreud.

00:27:04: Aber es ist entscheidend... Dass

00:27:05: wir gerade gucken auf so denken wie wir weil ich glaube ja dass die Haltung also nicht nur die Tierhaltung sondern die menschliche Haltung die Einstellung dahinter gerade unternehmerisch einen gigantomanischen Erfolgsfaktor darstellt.

00:27:18: Was ist denn das, wenn man das beschreiben würde zu denken wie wir?

00:27:22: Was sind denn da so drei bis fünf Sätze drumherum die das ausdrücken?

00:27:25: Es ist ja so du gehst in den Stall guck sie dir an und weißt ganz genau okay da eine Ecke davor fühlen sich nicht sowohl was da ein bisschen zu kalt ist, dann liegt es an der Lüftung.

00:27:34: Und warum ist es da denn zu kallt?

00:27:36: Ja guck mal die eine Klappe da ist der Seil abgerissen die ist viel zu weit auf Und der Mitarbeiter geht da durch, aber sieht es nicht.

00:27:43: Weil er nur konzentriert ist auf die Hühnchen und ich gehe rein in den Stall mit einem Blick drehe mich einmal um – ich sehe das!

00:27:53: Das ist eben ein Erfolgsrezept.

00:27:54: Ich seh' das sofort weil ich einen Splien-Hab für Technik und für Tiere und das findest du bei Mitarbeitern selten.

00:28:01: Wir

00:28:01: übertragen das mal jetzt auf die andere Art von Mitarbeiterführung.

00:28:05: also wenn man als Chef durch sein Unternehmen läuft, dann gucken wir jetzt nicht Hühnschen an sondern wir könnten jetzt auf Abläufe gucken oder auf die Menschen.

00:28:11: Und wenn ich sage, ah in der Ecke fühle sie nicht so wohl weil da die Klimaanlage strahlt.

00:28:16: Da sind die Leute öfter krank oder da ist die unwohl oder in der Abteilung habe ich ein komisches Führungsklima oder das wäre ja dann an den Randbedingungen.

00:28:26: bei Tieren wird man über artgerechte Tierhaltung reden und beim Menschen über art gerechte Menschenhaltung.

00:28:30: Wenn ich darauf gucke was sind so die Basics?

00:28:33: Das würde ich so raus verstehen.

00:28:34: Was sind die Randbedingerungen die wir als Unternehmer schaffen müssen damit sich Bei den uns anvertrauten, bei diesen Sitieren waren ganz vielen anderen die Menschen.

00:28:44: Dass die Menschen, die bei uns da im Umfeld oder in unserem Umfeld wachsen und gedeihen sollen, was brauchen sie denn damit sich wohlfühlen?

00:28:55: Aber es ist ja auch in vielen Büros so.

00:28:56: Wenn ich da dann sitze und die kält im Sommer wenn's draußen so heißt das fällt so runter... Es ist so unangenehm.

00:29:03: Steifen,

00:29:04: Lacken und was auch

00:29:05: immer genau.

00:29:05: Und dann sitzen der jeden Tag und so ist es mit unseren Tieren.

00:29:08: ja auch die müssen sich komplett wohlfühlen.

00:29:11: Jede Woche bin ich da mindestens einmal im Stall gewesen und die Mitarbeiter haben das denn auch kapiert dass ich sehr empfindlich bin?

00:29:18: Bevor ich dann kommen den war er immer richtig nahm in der Bude.

00:29:22: Da haben sie alles versucht zu... Chef

00:29:23: on the way!

00:29:24: Ja

00:29:24: genau und da heißt es dann der Kot ein bisschen zu feucht und da muss ein bisschen Stroh rauf und so und haben die versucht das alles sozumachen dass ich zufrieden bin.

00:29:33: Die wussten ganz genau, jetzt kann es sein dass er morgen kommt und dann haben wir das gemerkt.

00:29:37: Ein Tag später war natürlich wieder ein bisschen flacher gehalten aber das ist auch okay.

00:29:43: Aber die habe ich ernst genommen weil sie eben mir war es wichtig die Hühnchen das muss perfekt laufen und ich erwarte von den Mitarbeitern dass Sie das so machen.

00:29:53: Das hört sich alles gut an.

00:29:55: Also du sorgst für die Randbedingungen, gibts sonst noch was sozusagen?

00:29:59: Die denken so wie wir, weil haste ja so ein Lernprozess.

00:30:03: Aber es ist eben ganz schwer.

00:30:04: entweder ich stell einen Mitarbeiter einen der die Technik perfekt beherrscht oder ich stell jemand einen der sich perfekt um die Tiere kümmert.

00:30:11: aber diese Kombi gibt's eigentlich nur bei den Landwirten.

00:30:14: Beim Chef selber.

00:30:16: Weil die Verbeides gucken und verbeides gerade stehen.

00:30:18: Ja genau so sieht das

00:30:20: aus interessant.

00:30:21: Und dann habe ich auf dem Betrieb den Elektriker eingestellt, der sich perfekt um die... Technik kümmern konnte und der sich auch richtig verantwortlich fühlt.

00:30:30: Und durch die ganze Computüberwachung sieht er aus dem Büro schon, über alle Ställe kann er mit einem Blick sehen wo in dem Stall etwas daneben läuft.

00:30:37: Der kümmert sich dann um die Techniken und bekommt denn eben auch die Rückmeldung von den Leuten, die im Stall sind.

00:30:42: Die sagen ja da ist irgendwas so find ich die Luft nicht ganz so schön und so...und dann frage ich immer Ja wie ist denn die Luftfeuchtigkeit?

00:30:49: Wie ist die Temperatur?

00:30:50: Ne weiß ich nicht!

00:30:53: Das ist das mit den Daten wieder.

00:30:54: Er muss

00:30:55: aber die richtige Frage stellen können, weil du die Daten sozusagen wo sie nicht durchschrauben?

00:30:58: Ja genau.

00:31:00: Und immer wieder, wenn ihr jetzt ans Hörer hört zu sagen, übertragt es immer mal wieder auf eure Situation.

00:31:05: Das ist das Beispiel von Martin mit der Landwirtschaft.

00:31:07: ich finde das mega beeindruckend wie so Unternehmer nicht da gedacht wird.

00:31:11: in der Tiefe hat man ja selten die Gelegenheit damals ein Gespräch zu führen oder die Internet-Hintergrund zu gucken.

00:31:17: und wenn wir uns auf unsere normalen anderen Unternehmen übertragen und wenn da einer fragt was ist die Luftforschigkeit und die Temperatur weil jetzt auch andere KPI sind euren Unternehmen und das kann keiner beantworten müsste uns ja auch das ein oder andere Fragezeichen im Gehirn auftauchen.

00:31:32: Genau,

00:31:33: aber die Daten sind für uns sehr wichtig und wir haben bei uns einen Berater der selber auch Hähnchen zu Hause hat und er hat die Stelle eigentlich nur gebaut weil er Mathematiker ist und er liebt Daten

00:31:45: Weil der Mathematiker ist sehr krass.

00:31:48: Genau, und er hat ein Programm entwickelt Da füllen wir sehr viele Daten jeden Tag aus Und schicken ihm das und er guckt dann da drüber und am Anfang war das so Du, Martina musst mal in deinen zweiten Stall reingehen die Tiere werden krank.

00:32:02: Ich sag wo wirst du das denn wissen?

00:32:03: doch dass Degen hat der Daten was du mir geschickt hast.

00:32:06: es war wirklich so Und so können wir jetzt mit Anhand dieser Daten sehr früh sehen, ob es den Tieren nicht gut geht.

00:32:13: Obwohl wir meinen das sieht im Stall gut aus und dann können wir natürlich auch denn schnell gegensteuern und haben einen sehr geringen Medikamenten Einsatz und es läuft einfach viel besser dadurch.

00:32:24: Wir können sehr genau vorausplanen die wissen genau wie schwer sie am Ende sind.

00:32:28: und auch wenn wir das finanzielle Ergebnis am Ende ist es sehr leichter nachzurechnen und hat jetzt sogar noch ein Modul entwickelt um ein noch besseres Klima für die Tiere zu schaffen.

00:32:41: Denn wir haben auch so extreme Situationen, mein Ding an Mai ist es häufig sehr trocken und kalt Und das bedeutet ja sehr trockene Luft, bedeutet sehr niedrige Luftwürdigkeit.

00:32:52: Der Klimakomputer schaut oft nach der Luftwürdigkeit und regelt da die Lüftung.

00:32:57: Wenn es dann eben sehr trocken ist und kalt ist dann regelt er die Lufthung viel zu weit runter und CO² in Gehalt steigt an und andere Schadgarse auch.

00:33:06: Das ist natürlich schädlich für die Tiere!

00:33:09: Und so schaut er jetzt nur noch nach, wie alt sind die Tiere?

00:33:13: Weil es da ganz genau welche Luftmengen sie brauchen und welche mehr Wärmemengen.

00:33:17: Und dann schaut der Computer danach, wie warm ist das draußen.

00:33:20: Unfassbar!

00:33:21: Und da draußen sind jetzt fünf Grad und im Stall sind die Tieren jetzt einundzwanzig Tage alt und dann brauchen sich die und die Wärmemenge.

00:33:30: Und ihm ist es egal, kommt die Wäme nun von draußen oder von der Sonne oder von einer Heizung.

00:33:34: Dann regnet

00:33:35: er es um.

00:33:36: Wow... Und seitdem läuft es noch besser.

00:33:39: Aber das ist denn schon so High-End.

00:33:41: Das ist aber echt Prozessionswirtschaft, weil ich habe immer noch die Zahl im Kopf wenn ihr am Ende euren Lieferanten ja die Hähnchen abliefert dann dürfte er in einer gewissen Gewichtsklasse

00:33:55: liefern?

00:33:56: Ja genau der Schlachter her verkauft ja dann die Filets Und die Schnitzel und dann müssen zwei Filets genau eine bestimmte Größe haben.

00:34:06: Wenn sie ein bisschen größer sind, weil die Hühnchen eben schwerer waren, der muss das Fleisch verschenken.

00:34:12: Weil ihr Lebensmilleinsatz hat ihm gesagt ich möchte jetzt genau filets in deren Größe habe zu unsere viel Gramm Sonne sein.

00:34:18: und sagen wir mal die Sonne jetzt hundertfünfzig Gramm wiegen und wenn sie hundertsechzig wiegen ist Pecht im Christenhundfünftig bezahlt.

00:34:29: Das

00:34:29: macht man sich nie so klar, wie präzise dahin.

00:34:34: gezüchtet werden muss und welche Anforderungen der Lebensmittel Einzelhandel oder Schlachter stellt, die ihr erfüllen müsst.

00:34:40: Ansonsten habt ihr Abzüge

00:34:42: oder manchmal

00:34:43: kriegt er auch ein Bonus.

00:34:44: das wollen wir uns nicht vertiefen.

00:34:45: aber wo man jetzt darum geht ist zu sagen warum sind Daten so wichtig?

00:34:49: weil ihr ja am Ende einen Präzisionsergebnis abgeben müsst?

00:34:53: Das ist nicht ein Huhn was zufällig groß geworden ist sondern es ist genau so...

00:34:58: Ja es muss eben vermarktet werden, der Kunde muss es kaufen

00:35:02: Und das ist eine andere Betrachtung, finde ich dieser gesagten Nämmer sie mal Industrie oder dieses ganzen Wirtschaftsbereich.

00:35:09: Den man so als Endverbraucher ja niemals, niemals niemals so blickt.

00:35:13: Nee und damals, als ich angefangen bin da war dann ein älterer Landwirt.

00:35:18: der hatte dann tausend Quadratmeter Steilfläche und beschwerte sich dass er zu wenig verdient.

00:35:24: und dann sagte der Schlag die mir, es tut mir wirklich leid aber für tausende Quadratmetern habe ich keinen Markt.

00:35:31: Ich kann dir nicht so viel bezahlen, dass du von tausend Quadraten mir liebst.

00:35:35: Ich habe einfach keine Kunden die mir das so teuer abkaufen.

00:35:39: Und dann musst du da ausscheiden

00:35:40: und der ist

00:35:41: ausgestiegen.

00:35:43: Aber das ist leider so.

00:35:44: wir müssen ja für den Markt produzieren.

00:35:47: Das ist schon sehr eng und deswegen umso beeindruckender, wenn man das schafft.

00:35:51: Also dann bist du expandiert bis nach Macbomb gegangen, habt da weitere Stellarege gekauft... Und irgendwann warst du ja da wo du jetzt bist!

00:35:59: Was gab es denn noch so Hürden oder Erfolge zu feiern?

00:36:05: Also was ich ja wirklich extrem feierfähig finde, ist wie präzise ihr das schaft.

00:36:11: Bleiben wir mal diesen hundertfünfzehn- oder sechzig Gramm Beispiel.

00:36:14: Wie präcise ihr der Schaft in großen Stückzahlen das zu schaffen.

00:36:19: Das finde ich ja schon.

00:36:21: für so

00:36:22: viele Randbedingungen, auf die man achten muss ist es ja extreme Spitzenleistung.

00:36:25: Diese Marktschwankungen sind schon für uns extrem.

00:36:29: damals war das mal diese Vorgegrippe H-Fünf in Acht dass sie dann von heute auf morgen kein Hühnchen Fleisch mehr gekauft haben.

00:36:37: und du kannst hier diese Kette gar nicht so schnell stoppen.

00:36:41: Erst mal sind da die Großelterntiere, die Elterntiere produzieren und dieses Elterntier produziert dann das Ei.

00:36:48: Und dann schlüpft das Ei und kommt es als Küken zu uns in den Stall.

00:36:52: Wenn dieser ganze Prozess ... Das sind ja Monate voraus!

00:36:55: Da kann ich nicht einfach die Eier wegschmeißen oder ein Verzehr geben.

00:37:01: Du kannst hier einfach Systeme nicht so durchbrechen und dann weißt du gar nicht wie lange ist jetzt dieser Tiefpunkt?

00:37:06: Dann waren damals fünf Monate, das weiß ich noch genau... Und nach fünf Monaten geht's wieder in die volle Produktion.

00:37:12: Wie wirst du das umstellen?

00:37:14: Dann wurde eben die Südchenfleisch dann eingefroren, da gab es keine Kühlhäuser mehr.

00:37:19: Also alle voll waren

00:37:21: und

00:37:22: der Markt hat sich bereinigt zu, dass sie in Ordnung ist.

00:37:25: Da wird eine Kühl häuselehe gemacht, dann ist der Markt wieder kaputt und einfach immer noch zu viel Fleisch da ist.

00:37:33: Und so merken wir natürlich auch sofort.

00:37:35: Wir sehen ganz genau... Wenn in der Werbung steht, Hühnchen vielleicht für den Preis gesenkt.

00:37:39: Oh, wissen wir ganz genau unser Preis geht nach unten?

00:37:43: Der ist ja nicht so gigantisch.

00:37:44: Nee

00:37:44: und dann das wissen wir vorher denn da können wir es schon genau sehen.

00:37:47: Das geht wieder nach unten.

00:37:48: So war das eigentlich Leben lang immer.

00:37:50: Hast du morgens die Zeitung aufgelassen, hast gesehen, ein Hühndchenpreis ging nach unten, wusste ganz genau nächste Preisverhandlung geht's wieder runter.

00:37:58: Preisverhandlung ist ein gutes Thema.

00:38:00: Jetzt haben wir eben über die Tiere gesprochen, wie ist denn das mit den Partnern auf der Lieferandenseite?

00:38:05: Also die Hühnchen bringen, das Futter und was du da alles im Einkauf brauchst?

00:38:09: Und wie ist es mit den Patnern auf dieser Verkaufsseite?

00:38:12: Wie ist denn da so das Verhältnis?

00:38:13: Wir haben dann unter uns Landwirten einige landwürdige wählt, die hinfahren zu diesem Preis- verhandlungen mit den Chefs von den Schlachtern.

00:38:23: Und da trifft man sich in jeden Monat oder jeden zweiten Monat und dann wird über den Preis verhandelt.

00:38:29: Jeden zweiten Monaten?

00:38:30: Ja, genau.

00:38:31: Kreativ kurzen Abständen.

00:38:33: Weil der mag sich denn auch immer ein Futter für teure, damit dies billiger und du musst das immer angepasst

00:38:38: werden.

00:38:38: Ich habe ja immer noch im Kopf, wir haben damals beide die Höfe voll beliehen in der Hoffnung dass es gut geht.

00:38:45: also nun einmal... Handeln alle zwei Monate über den Preis haben sowas wie Hühner, Hühler, Grippe und Co.

00:38:52: Und am gleichzeitig ... Den Hof bis Ultimo bildieren!

00:38:58: Wie was macht das mit einem?

00:39:00: Du bist ja permanent unter

00:39:01: Strom.

00:39:01: Ich war das immer.

00:39:02: Das war immer.

00:39:03: Ist

00:39:03: so.

00:39:04: Und es ist aber so... Unter Strom schaffst du mehr.

00:39:09: Ja stimmt.

00:39:11: Ich weiß auch ganz genau, dass der Druck ziemlich zu Ende war.

00:39:14: Da kaum noch Kredite liefen.

00:39:17: und dann sagt ihr auch zum Kumpelmensch, irgendwie ist das ja auch blöd.

00:39:21: Das

00:39:22: ist so bequem.

00:39:23: Genau!

00:39:24: Und dann haben wir ein Riesenstück Land gekauft.

00:39:28: War der Druck wieder da?

00:39:30: Aber das war im Nachhinein was Beste, was wir machen konnten.

00:39:33: Okay...

00:39:35: Aber das ist man einfach als Unternehmer gewohnt.

00:39:39: No

00:39:41: risk, no fun.

00:39:43: Aber es ist ja auch das große Problem so bis man vierzig ist dann denkt man nur an wie baue ich das Unternehmen auf damit es für mich schön lukrativ ist dass ich ein gutes Einkommen habe?

00:39:52: Man hat sich ja mehr versprochen als wenn ich irgendwo als Mitarbeiter arbeite.

00:39:56: Das muss ja auch dabei rumkommen.

00:39:58: und ab vierzig denn denkt man auch schon mal Wie könnte das in die nächste Generation Ding?

00:40:03: Wir bauen denken wir eigentlich doch mehr generationsweise.

00:40:08: Und dann hat man eben auch schon gesehen, das sind mit den Kindern.

00:40:12: Wie die sich denn so entwickeln und der einen hat ein bisschen mehr Freude in Lambitschappen, eins ein bisschen weniger?

00:40:17: Man muss natürlich auch versuchen, den Kindern da ein bisschen... Aber

00:40:20: plötzlich waren hier noch keine Zehen!

00:40:22: Nee aber trotzdem, man muss ihnen das Gefühl geben dass es nicht alles Blöde ist was wir machen.

00:40:26: Dass

00:40:26: sie ja mal freiwillig mit dem Stall kommen und dann auch am Wochenende ein bisschen helfen, hier ein bisschen helpen und so und so.

00:40:32: Dann kriegen die auch ein Gefühl dafür Und das war mir immer wichtig und es bringt ja auch Spaß mit Kindern was zusammen zu machen.

00:40:38: Wenn man sitzt mal ein paar Stunden zusammen auf den Trecker oder man hat ein paar Stunden im Stall, kann er dann auch schon mit zehn, dann konnte ich auch schon sagen manchmal geh du alleine mal hin, ich komme später mal nach, dann weiß ich ganz genau dass läuft.

00:40:51: Ja und mit einem Herr mit fünfzehn war's bei meinem Sohn da hatte der denn eben auch schon wenn ich nicht dabei war für mich wie Betriebsleiter er das genauso gut gemacht habe.

00:40:59: Mit fünfzehnt?

00:41:00: Mit fünfzen, ja.

00:41:01: Jetzt hat Christoph Betriebfleider geheilt Du kaffst immer gleich Cash.

00:41:05: Was?

00:41:06: Ich schreib deine Stunden auf, wird alles bezahlt hier.

00:41:09: Du hast geholfen und das ist mir so viel wert... ...und ich wurde relativ kurz gehalten immer und das fand ich falsch.

00:41:15: Und er hat immer aufgeschrieben, hatte immer seine Stundenliste und im einen Moment wurde abgerechnet.

00:41:21: Ich bin ja völlig fertig!

00:41:22: Das ist aber cool!

00:41:23: Ja.

00:41:24: Du meinst du hilfst soviel, du kriegst

00:41:26: angemessenes Gehalt.

00:41:27: Genau, er der immer coole.

00:41:29: Ja, kein Wunder will dir den Betrieb nicht haben.

00:41:33: Aber das gehört, finde ich gehört dazu.

00:41:34: Man muss sehen dass es sich lohnt.

00:41:37: Jetzt werden wir mal nach vorne gucken und sagen dann so eine Mann der ist jetzt gut installiert.

00:41:42: Der läuft seit Kindertagen läuft er supergut mit hat da richtig Spaß dran und du hast jetzt ja vor zwei Jahren an ihn übergeben was sind denn deine Aussichten für die nächsten?

00:41:53: Na ja, wir sind jetzt gleich alt.

00:41:54: Wir haben es noch sechsten Jahren nicht ganz bis zwei Jahre oder vier Jahre älter.

00:41:57: Aber wir haben es ja noch ein bisschen über dreißig Jahre auf der Uhr, wo man sagen können Jo!

00:42:03: Lass mal laufen was ist denn so?

00:42:05: dein nächstes Level?

00:42:06: Dein nächstes Ziel?

00:42:07: Also das ist irgendwie ganz merkwürdig.

00:42:10: ich habe den Betrieb komplett überschrieben auf meinen Sohn eigentlich dass mir nichts mehr gehört damit er volle Verantwortung hat und der auch wirklich über den Betrieb komplett entscheiden kann, wie er in Zukunft geht.

00:42:23: und irgendwie hat sich im Kopf gar nix getan.

00:42:25: Ist es der Betrieb?

00:42:27: Steiner Euro.

00:42:28: Ne ja genau gehört jetzt meinem Sohn und das ist auch so dass ich mich ein bisschen zurückziehe mit den Entscheidungen.

00:42:33: wenn da was besprochen wird dann versuche ich mich sehr zurück zu halten und nehme ihn noch viel im Büro ab.

00:42:43: Er will den Privetrieb jetzt noch vergrößern und muss natürlich dafür auch ein bisschen Zeit haben für die Planung.

00:42:49: Und deshalb Buchhaltung bin ich sehr affin, das mache ich noch und ein paar andere Sachen auch.

00:42:56: Natürlich ist es auch so wenn da dann Entscheidungen anstehen, dann holt er mich immer noch und besprechen wir das zusammen wie wir es am besten machen können.

00:43:04: Die Behördengängen habe ich ja nun ganz viel Erfahrung mit.

00:43:09: Da muss ich natürlich damit

00:43:10: kommen.".

00:43:11: Dann wird das in Ruhe besprochen, dass viele Sachen die sind für ihn da neu.

00:43:15: Die versteht dann noch nicht so ganz die Zusammenhänge und dafür Sourine zu unterstützen.

00:43:20: Und da ein Thema so an den Daten wachsen wie weit hat der Sohnemann das übernommen?

00:43:25: Ja, dass wir den Daten... Da hat er ein großes Verständnis für.

00:43:30: Okay.

00:43:30: Ja.

00:43:32: Und dein nächstes Lebensziel jetzt neben dem, dass sich nichts geändert hat?

00:43:36: Weil es man so das Hof ist macht ja dann der Sohne Mann

00:43:39: Genau.

00:43:39: Und jetzt ist es bei mir eigentlich so, ich unterstütze ihn da weiterhin und werde auch ein bisschen mehr Freizeit für mich haben.

00:43:46: Das war ja doch durch diese Tierhaltung, er war das sehr eingeschränkt weil man eben sich sehr um die Tiere gesorgt hat, ist man natürlich wenig in Urlaub gefahren.

00:43:56: wir sind dann mit der Familie.

00:43:58: so zehn Tage im Jahr sind wir immer in Urlaube gefahren auch mit der ganzen Familie zusammen.

00:44:02: aber sonst war das schon ein bisschen wenig und das will ich ein bisschen erweitern Und ich liebe es auch, dass sich nicht mehr diesen Druck habe.

00:44:10: Okay super gut.

00:44:11: Ja

00:44:11: wenn irgendwas mit den Hühnchen dann nicht in Ordnung ist weil eben es drohen große Temperaturen und alles was diese ganzen Einflüsse denn stand ich sehr unter Strom.

00:44:21: das macht jetzt mein Sohn hervorragend und meinen Telefon klingt halt nicht mehr und das lieb' ich eigentlich ein bisschen mehr.

00:44:27: ruhig Das finde ich ganz gut.

00:44:31: Deine Frau ist ja etwas jünger als du?

00:44:34: Genau muss noch ein bisschen arbeiten.

00:44:35: sie ist angestellt Arbeit aber nicht Vollzeit und so haben wir schon ein bisschen Zeit.

00:44:41: Gehen

00:44:41: wir mal gucken, ob deine Frage dann doch mit über die Alpen wandern wird?

00:44:45: Weil das ist ja auch ein schönes Erlebnis.

00:44:47: Wir sind jetzt gerade zwei Tage zum Probewandern hier zusammen gewesen.

00:44:50: Deswegen nutzen wir die Chance.

00:44:53: Gucken wir mal gerade auf das Thema Unternehmer-Community bei der Hundertplus.

00:44:58: Da fangen wir immer mit der Frage an was bringst du denn ein?

00:45:03: muss ich aber auch noch dazu sagen, ich habe auch noch zwei Töchter und schon drei Enkelkinder.

00:45:09: Und meine kleine Tochter mit der versuche ich so ein kleines Immobilien-Portfolie aufzubauen.

00:45:16: Ja!

00:45:17: Da sind wir sehr tief eingestiegen und das bringt natürlich auch Spaß damit eine Tochter noch was zusammen zu machen Und so

00:45:23: nervig

00:45:24: mein Sohn auch nicht zu sehr.

00:45:25: Eine erfüllende Zweithätigkeit?

00:45:27: Ja, genau und da sind wir jetzt ein bisschen dabei.

00:45:29: Was ja also cool ist finde ich wenn man den Kindern dann, wenn die das haben wollen,

00:45:33: etwas

00:45:34: Expertise vielleicht auch ein bissel Kapitalen, bisschen Beziehungen, bisschen Sparing zur Verfügung stellen können, wenn sie den alten akzeptieren.

00:45:42: Das

00:45:42: ist ja finde ich sehr beeindruckend.

00:45:43: wenn die dich auch nach dem Rat fragen.

00:45:47: Da muss ja irgendwas ziemlich richtig gelaufen sein.

00:45:49: wenn die Kittys das mit dir aufziehen find' ich cool.

00:45:52: Aber es ist ja auch mit Kindern nicht so ganz einfach und man muss immer zu den Kindern halten, egal was kommt.

00:45:57: Die

00:45:59: tiefe Phasen haben wir alle im Leben gehabt und dann muss eben eine Familie halt da noch eher zusammen und das finde ich sehr gut.

00:46:05: Man

00:46:06: muss immer die Kinder glauben und dann nimmt er schon einen positiven Weg.

00:46:11: Kann ich nochmal kurz erzählen?

00:46:13: Wir haben jetzt in In Hamburg wurde uns ein Grundstück angeboten, das überlegen wir zu kaufen und dann dort einen acht oder neun Familienhaus draufzubauen.

00:46:23: Aber so eine Kalkulation ist auch nicht ganz einfach und nun hoffe ich dass hier bisschen dieser Community bisschen Unterstützung bekommen wie man sowas vielleicht umsetzen kann haben da schon paar Wege aber es fordert einen doch schon sehr.

00:46:36: Ja, da ist ja Community wieder gut.

00:46:38: Danke für den Weg zurück!

00:46:40: Nach dem Motto was kann man denn einbringen und was kann dann rausholen?

00:46:44: Am Ende gleicht es sich immer aus in welcher Reihenfolge auch immer wenn man das richtig macht.

00:46:49: Das wäre so eine Erwartung.

00:46:51: also Leute finden die einem da auch ein Stück weit aus ihrer Erfahrung oder die Schultern gucken den anderen Tipp geben.

00:46:58: Was du so mitbringen und einbringen kannst.

00:47:01: Hier ist es eigentlich so, dieser Bereich Lampetschaft der ist ja nun doch eher eine Nische.

00:47:07: Aber es ist eben doch wichtig dass man wenn man etwas macht muss man es sehr intensiv machen und diese Tierliebe die bei uns Bauern im Blut steckt und das dann versucht eben das alleine reicht auch nicht aus um erfolgreich zu sein sondern du musst eben auch ein bisschen sich um die Daten kümmern, um die Wirtschaftlichkeit kümmern.

00:47:28: So wie in jedem Unternehmen auch.

00:47:30: Genau das wäre wieder die Steife zurück zu sagen wenn du jetzt in deinem Betrieb so... Das sind ja teilweise Mikrozahlen also wie viele Stellen hinterm Komma wo du da hingucken musst und wenn man das mal von der Denkweise auf andere Betriebe überträgt sowie du sie eben gesagt hast was sind die Produktionskosten vor Nachgalkulationen Co.

00:47:49: dann ist es glaube ich für viele Betrieben noch Luft drin Ob Tiere oder in Anführungszeichen eine andere Produktion.

00:47:56: Das hört sich ein bisschen despektierlich an, ist aber nicht so gemeint, sondern wirklich diese Daten im Griff haben.

00:48:03: Aber eben auch, wenn ich das so von anderen Unternehmen höre und auch von unseren Schlachtern.

00:48:07: Wenn wir eine gute Zeit haben, wo es richtig gut läuft und dann irgendwann schwenkt es ja doch leider wieder um, dass sie wieder beknappelt werden.

00:48:15: Ja, ich muss mal Mitarbeiter mal wieder sagen, die müssen mir Geld ein bisschen vorsichtiger umgehen.

00:48:20: Und das ist eigentlich hier bei uns im Betrieb so, wenn wir so eine Phase haben, was richtig gutläuft wird genauso Spaß am Weitergewirrte und dann werden Reserven aufgebaut.

00:48:30: Dass wenn es dann mal wieder richtig kippt, dass man nicht gleich so mit dem Rücken an der Wand steht und das man eben immer reserviert.

00:48:37: Das war uns immer wichtig gerade durch diesen großen Schritt damals nach Mecklenburg.

00:48:41: da waren wir denn doch sehr vorsichtig Und es gibt einem gutes Gefühl wenn er in den Hinterhand noch ein bisschen was ist.

00:48:48: und gerade wenn man Ackerland kauft das hat ja immer einen guten Wert Kann man zu Not etwas verkaufen Wenn's mal richtig einkommt wenns nicht beliendet

00:48:57: wenn man die Reserven hat.

00:48:59: und hier Vogelgrippe und Co.

00:49:01: Wenn du da keine Reserben hast, dann bist du ja... Und bei anderen Haaren war es jetzt Corona oder Nine Eleven oder was auch immer das war und ohne Reserve ein bisschen gleich platt.

00:49:09: Ja diese Coronazeit war für uns ganz schlecht.

00:49:11: Keine Familienfeste, keine Volksfeste und das ist alles zusammengebrochen.

00:49:16: Das

00:49:18: sind ja alle Sachen, wenn du da keinen Luft hast?

00:49:21: Dann wäre es ganz schwer gewesen!

00:49:22: Genau, also jetzt noch mal zurück auch zum Netzwerk.

00:49:25: Also so Natomote die Erfahrung kannst du einbringen.

00:49:28: Man kann dich auch anrufen man kann mit dir schnacken wir haben ja ein paar... Die kennt man ja nicht so alle.

00:49:34: aber den einen oder anderen Landwirt haben wir tatsächlich in der Community auch mit ähnlichen Größen nicht ganz so groß oder aber auch mit anderen Produktionstingen eher Gemüse ungefähr ist schon sehr speziell.

00:49:46: aber ich glaube den Transfer Jetzt mal unabhängig von der Branche zu sagen, wie macht man denn?

00:49:52: Bei dir ist es ja dann zumindest drei Generationen.

00:49:55: Auch der Umgang mit den Töchtern und dem Sohn.

00:49:59: Wie kann man sich als Vater zur Verfügung stellen?

00:50:01: Das ist was ich jetzt immer mal Übergabe Fähigkeit schaffen.

00:50:06: Und du sagtest eben die Zahl mit vierzig fängt mir an zu überlegen

00:50:10: Genau.

00:50:10: Das ist ein Handwerk, würde ich sagen.

00:50:12: Da sind wir manchmal mit siebzig noch nicht dabei und das ist eine coole Überlegung.

00:50:15: wenn es ist die Aufbauphase und dann fängt man eigentlich schon an zu gucken wie mache ich das denn so dass das auch einer haben will in dem Fall idealerweise der Sohn aber das kann ja auch ein anderer Nachfolger sein und das glaube ich eine gute Grundüberlegungen die man mit auf den Weg geben kann.

00:50:31: Ja, das gibt bei uns auch sehr erfolgreiche Betriebe mit Töchtern und wir haben einen Betrieb habe ich so vor Augen.

00:50:39: Alle drei Töchter wollen es weitermachen.

00:50:41: Die Eltern haben das so gut vermittelt, dass es so viel Spaß bringt diese Landwirtschaft und jetzt teilen sich den Hof.

00:50:49: Mit drei Mädels?

00:50:50: Ungefähr ja.

00:50:51: Das ist nicht alles entschieden aber...

00:50:53: Was haben die von Gewerk?

00:50:55: Nein, die haben auch eine Landwirtschaft gelernt und studiert.

00:50:57: Ich meine sie sind für

00:50:59: ganz umfangreich

00:51:00: Also mich

00:51:01: betrieben.

00:51:01: Ja, Akka-Bau alles sehr groß.

00:51:04: Acker und Tiere.

00:51:05: Okay,

00:51:05: das

00:51:05: ist eine Herausforderung.

00:51:08: Cool!

00:51:09: Aber es ist so sehr wichtig dass man versucht den Kindern das positive mitzugeben und dann haben sie vielleicht eher Lust das auch weiter zu machen.

00:51:17: Wir haben viele Betriebe die jetzt eben nicht so vermitteln können und da sind die Kinder alle abgewandert.

00:51:23: So wenig Urlaub und so wenig Geld und immer das Spaß und man wurde alles ganz knapp gerechnet Wer mag das schon?

00:51:31: Dann kann ich auch für fremde arbeiten ab Wochenenden und viel Urlaub.

00:51:34: Das ist eine gute Schlussbotschaft, den Spaß vermitteln, die Perspektive haben am Ende die Musel des Gelds und auch irgendwann mal die freie Zeit und vor allen Dingen auch die Wirkung zu erleben, dass es was Schönes ist, was Tolles mit Wirkungen finde ich gut.

00:51:51: Magst du noch eine Schluss-Botschaft an die Hörer geben so

00:51:56: einen Satz?

00:51:57: Genau, was ich eigentlich auf vielen Betrieben sehe.

00:52:00: Auch junge Unternehmer, die denn wussten immer richtig gut läuft dass sie einfach immer vergessen Reserven zu schaffen und wir Zeiten wussten nicht so gut läuft.

00:52:11: damit ich in den Zeitneben auch durchhalte Denn das kommt ja immer wieder meistens alle sieben bis zehn Jahre Dass da so ein Wechsel kommt von positiv auf negativ Und diese vielen Insolvenzen, meine Augen bräuchten die nicht sein.

00:52:24: Wenn man da ein bisschen vorsichtiger mit dem Kapital umgeht und Reservenschaft das wir Landwirte haben.

00:52:31: Wir haben das eigentlich immer im Kopf drin und leben praktisch den vielleicht deutlich zu sparsam wenn es gut läuft.

00:52:38: aber wir haben dann ja wir haben unsere Reserven und so ist unser Betrieb eben seit einem sechzehn Jahrhundert immer noch in der gleichen Familie.

00:52:45: Das

00:52:46: finde ich aber landwirten eben so wirklich faszinierend dass er immer in in zig Generationen denkt.

00:52:52: Der ist nix für fünf Jahre, der ist für die nächsten Generationen immer gedacht.

00:52:56: Wir

00:52:56: müssen mit unserem Boden gut haushalten und das ist dieses Generationsdenken.

00:53:02: Wenn wir mit unserem Boden nicht gut umgehen dann bringt er in der nächste Generation keinen Ertrag mehr.

00:53:07: Das kann ja nicht gibt sein.

00:53:09: Es wäre eine gute Botschaft für auch unsere nachhaltige Wirtschaft wenn wir jetzt ausbeuten haben unsere Urenkel nichts mehr zu wirtschaften.

00:53:19: Das kann man auf jeden Fall immer von unseren landwirtschaftlichen Unternehmerkollegen immer mal so lernen.

00:53:25: Und deswegen sage ich ganz herzlichen Dank Martin für die Insights, für die Tipps und für die Inspiration zu sagen das muss Spaß machen damit den Betrieb auch einer haben will und es gilt ja für alle Betriebe und die Nachfolgefrage wird ja für ganz viele Betrieb exorbitant existenziell.

00:53:45: auf zwei Angebote kommt ja gerade einmal ein Nachfrager.

00:53:49: Es scheint ja Unternehmer sein, im Moment nicht so beliebt zu sein.

00:53:51: Deswegen bin ich immer froh, so Beispiele wie dich

00:53:53: zu haben

00:53:54: und zu sagen komm das macht Spaß.

00:53:56: die Kittys wollen alle einsteigen mit den Mädels entwickeln wir eigene Geschäfte der Sohn hat das übernommen und für die anderen erwähnen wir das so weil Unternehmer seien ist einfach eine coole Lebensform.

00:54:08: Das ist echt der Vorteil bei uns.

00:54:10: Wir freuen uns über unseren Acker oder unsere Tiere Und dann wird am Ende wird aufs Geld geguckt.

00:54:15: Da wird so genau geguckt, dass es eben auch da Spaß bringt.

00:54:19: Aber den meisten Spaß haben wir eigentlich am Tage wenn wir auf einen RK fahren und zu unseren Pflanzen freuen.

00:54:25: oder eben hören sie vielen Tiere.

00:54:27: Vielen Dank Martin.

00:54:28: Ja gerne Juli

00:54:46: Menschlicher.

00:54:48: Nachhaltiger, gemeinsam erfolgreicher sein!

00:54:52: Die Hundertplus Community – mehr Lebensqualität für Unternehmermenschen wie dich.

00:54:59: Wenn du auch dazu gehören willst melde dich gleich hier an www.hundertplus.community.

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