011 Der Typ ist ja nicht normal – von Hamsterrad, barfuss am Strand, unternehmerischer Freiheit und anderen Skurilitäten
Shownotes
📌 Autor: Ulrich Zimmermann – Unternehmerbefreier, Coach & Wegbegleiter für Unternehmer, die zeitliche Freiheit leben wollen. Mehr über ihn, seine Arbeit und die 1TageWoche für Unternehmer findest du auf www.UnternehmerReset.info Sein Buch "Die 1TageWoche- wirklich erfolgreiche Unternehmer haben Zeit" bekommst im UnternehmerReset-Shop mit persönlicher Widmung . und überall im Buchhandel.
🚩 Informationen zum Gastgeber Uwe Zimmermann ist Wegbegleiter für UnternehmerMenschen auf dem Weg in ihre zeitliche Freiheit, Buchautor von „Die Ein-Tage-Woche – wirklich erfolgreiche Unternehmer haben Zeit“ , Initiator und Vorstand der 100Plus eG UnternehmerCommunity. Mehr unter: www.unternehmerreset.info
🚩 Informationen zur 100Plus UnternehmerCommunity Die 100Plus UnternehmerCommunity verbindet UnternehmerMenschen, die gemeinsam wachsen wollen – mit mehr Freiheit, mehr LebensQualität und mehr echtem UnternehmerNutzen. Mehr unter: www.100plus.community
Transkript anzeigen
00:00:00: Der Junge ist ja nicht normal.
00:00:03: Und Mister Hamsterrat zur einen Tagewoche oder man könnte hier auch irgendwie sagen, warum der noch nie wirklich ins System gepasst hat und gerade deswegen ein Unternehmerleben entstand was jetzt auch das Thema Unternehmer Reset und die Einhundert Plus Community treibt.
00:00:34: Der Junge ist ja nicht normal.
00:00:56: Also heute interviewe ich jemand über den Wahrscheinlich viele andere sagen würden, der Jung ist ja nicht normal.
00:01:05: Wahrscheinlich ist es auch nicht immer als Kompliment gemeint wenn man so mit fünfzehn schon per Anhalter nicht durch die Galaxis sondern zumindest durch Europa unterwegs ist später jahrelang auf Reisen mit zweiundzwanzig Als Unternehmer übernommen hat mit sieben und zwanzig Mr.
00:01:23: Hamsterrad ist Mit Anfang dreißig.
00:01:27: Ein Unternehmen hat was ohne ihn läuft Seit zwanzig Jahren Barfuß unterwegs, manchmal auch schon frühmorgens nackt am Strand joggend und der in einem Wohnprojekt mit neuen anderen Familien wohnt.
00:01:40: Da wird man hier sagen naja so ein bisschen anders ist er schon eben nicht normal.
00:01:48: aber vielleicht ist das ja auch genau das Thema dieser Folge denn vieles von dem was wir heute als normal halten ist bei genauerem Hinsehen ziemlich verrückt.
00:02:00: dass der Unternehmer immer da sein muss dass Mitarbeiter motiviert werden müssen, dass viel Arbeit automatisch Erfolg bedeutet.
00:02:11: Das Kunden überzeugt werden müssen das Konkurrenz bekämpft werden müssen.
00:02:16: Dass man erst aufhören darf wenn man wirklich erschöpft ist und es ein erfolgreiches Unternehmerleben auch durchaus das ganze Leben auffressen darf.
00:02:28: Naja, das gilt alles als normal!
00:02:31: Und deswegen geht's heute um einen sehr eigenen Weg um Licht und Schatten, um Hamsterrat und Freiheit.
00:02:37: Um Unternehmen, Banken, Genossenschaften, Gemeinschafts, Scheiter lernen und die Frage ob nicht normal manchmal einfach nur bedeutet dass jemand früher als anderem merkt das alte Codes, alte Programmierungen, alte Vorgingsweisen einfach nicht mehr funktionieren.
00:02:53: Und wir haben heute natürlich auch nicht ganz normal Das Setting Dass sich jemand informiert in Interview den ich gut kenne Mich Und ich während ... des Interviews, die Rollenwechsel.
00:03:07: Ich habe mir die Fragen aufgeschrieben oder aufschreiben lassen... ich hab Cheche BD gefragt zu sagen machen wir mal ein Interview mit mir und sei kritisch, sei konstruktiv.
00:03:16: du kennst ja mein Leben, du kennest mein Buch, du kennst alles und interview mich so als würde ich einen neuen Gast haben.
00:03:23: Und deswegen, ich kenne die Fragen nicht!
00:03:26: Ich habe dich auch nicht so vorbereitet.
00:03:29: Deswegen ist es ein Experiment sowie bei jedem anderen Interviewpartner auch.
00:03:35: Die Fragen gehen jetzt los.
00:03:38: Also herzlichen Willkommen zum nächsten Mehr- und Wertpodcast.
00:03:41: heute interviewt Ullrich Zimmermann, den Ulrich Zimmerman oder andersrum.
00:03:45: der Ulrichs Zimmermann interviewed den Ullich Zimmermann.
00:03:48: whatever it is es wird auf jeden Fall spannend und dann könnte man loslegen.
00:03:57: also der Junge ist ja nicht normal.
00:03:59: was da an stimmt jetzt eigentlich.
00:04:03: naja also was stimmt denn daran?
00:04:06: wahrscheinlich alles.
00:04:07: Also wirklich normal war ich noch nie.
00:04:13: Das fing vielleicht ja in der Schule schon an, bei Mannschafts-Sport hatte ich nicht mitgespielt weil mir das einfach viel zu aufgeregt war.
00:04:21: also es gibt so ein paar Dinge die einfach wirklich nicht normal sind.
00:04:28: Ich wohne hier mit neun Familien in einer Wohngemeinschaft wo wir uns gemeinsam... Es ist zwar beeigentumverteilt aber am Ende ist immer doch ziemlich aneinander gekettet.
00:04:41: Die versprochene Freiheit ist manchmal auch so ein bisschen ein Gefängnis.
00:04:47: Ich lebe davon, dass ich mit Unternehmern weltweit unterwegs bin und tolle Retriebs mache.
00:04:53: Ich liebe es immer in der Wüste sind auf dem Jeep zu sitzen oder irgendwie tatsächlich nicht ganz normal.
00:05:00: für Unternehmer bin ich ja seit fast dreißig Jahren überwiegend schulos unterwegs beim Joggen, beim Laufen.
00:05:06: wenn man dann irgendwie Aus dem Tesla steigt oder früher anfangs aus dem Range Rover und die Leute gucken, nach der Motto Ja, LWM.
00:05:14: Das Auto hat es gelangt für das Schuh anscheinend nicht.
00:05:16: Das wirkt schon etwas verstörend.
00:05:19: Und vielleicht an der Stelle was auch nicht normal ist?
00:05:22: Weil ich war auf einer Veranstaltung mit zwei Notunternehmern in der Einzige ohne Schuhe.
00:05:27: Ist ja normal!
00:05:29: Früher hatte ich keine Krawatten an heute sind's keine Schuhen... ...und dann kam abends so bei der After-Show-Party, kam da jemand und sagt, ey du was ist denn das da eigentlich mit deiner Schu?
00:05:39: Was soll das sein?
00:05:40: Ja, heute Morgen hat er gedacht irgendwie was sind das für Änderungen.
00:05:44: Aber heute Abend denkt er oh das ist aber einer und vielleicht ist irgendwo dazwischen der Punkt eben den Leuten Respekt abnötigt weil was ich schon normal, normal ist das was alle tun.
00:05:59: Normal ist es Null Acht Fünfzehn.
00:06:01: wenn man sich normal verhält ist man ja wie alle anderen auch normal.
00:06:04: dann hast du normal viel Einkommen, normal viel Stress, normal viele Gesundheit normal viel Lebensqualität und dann ist normal kein Maß der Dinge.
00:06:15: Das ist normal, also für meine Begriffe dann echter Kappes.
00:06:20: Da bist du bei neunundneinzig Prozent der Weltbevölkerung die sich irgendwie durchschlagen.
00:06:25: Und das Privileg zu haben eben nicht normal sein zu dürfen kann man täglich feiern.
00:06:32: Pippi Langstrumpf großes Idol macht ja die Welt wie sie die gefällt den ein oder anderen erschreckt ist, weil die diesen Freiheitswählen für sich verdrängt haben.
00:06:43: Und der eine oder andere hat Spaß dran und sagt naja wenn der Oli da in dieser hundert-plus-Kamio dir umdrubt dann will ich da auch mitmachen.
00:06:51: Ich will auch nicht normal sein.
00:06:52: also von daher ist das so ein Punkt.
00:06:56: Oli machst du eigentlich ungewöhnliche Dinge, weil du da frei bist?
00:07:01: Oder fühlst du dich frei, weil Du dir ungewöhnliche Dinge erlaubst?
00:07:06: Das ist eine gute Frage!
00:07:13: Ich glaube, es ist eher das Zweite.
00:07:17: Das mag daran liegen, dass ich in einem mega konservativen Haushalt aufgewachsen bin.
00:07:23: Also was sollen denn die Leute denken?
00:07:26: Mein Opa ist immer damals aufgestanden und hat morgens um sechs Uhr die Fenster läden.
00:07:29: Die Rollklapplerhänden aufgeklappt und hat sich wieder hingelegt weil... Was soll der die Leute danken wenn er als Postbeamter länger schläft!
00:07:38: Meine Mutter war so was von Erzgatholisch, die hat sogar beim Baden- und Rollkrank-Bolobe angehabt.
00:07:42: Also ich glaube das ist auch ein Stück weit gegen Reaktion gegen diesen mega bürgerlichen Haushalt wo ich extrem wohlbehütet und alles gut groß geworden bin.
00:07:55: aber dieses Wohlbehütete hat natürlich auch seine Grenzen und ich glaub deswegen... Ich fühl mich frei weil ich mir ungewöhnliche Dinge erlaube ... werde ich immer freier.
00:08:10: Das ist so eine Spirale!
00:08:12: Man.
00:08:12: hast du denn das erste Mal gemerkt, dass du mit dem üblichen Lebensentwurf nicht besonders viel anfangen kannst?
00:08:20: Dann habe ich das das erste mal gemerkt... Ich glaube es war schon in der Schule.
00:08:26: Alleine bei diesem Thema als Schul-Sport fand ich ja mal ganz gruselig.
00:08:31: Da steht irgendeiner und schreit irgendwie rum beim Mannschaftssport.
00:08:34: Ey, hier abspielt hin und her!
00:08:36: Ey, bist du so blöd?
00:08:37: Keine Ahnung.
00:08:38: Also ich hab mich da in diesen schreienden Schul-Sportarten immer mega unwohl gefühlt... ...und deswegen hatte ich einen riesen Move als mein Wahrstand nach vierzehn jähriger, wo ich sowas über meine Nachhilfelehrer damals in der Schule hatten.
00:08:57: Die nackten sich ein Nest, da kam eine Wandervogelgruppe und die haben sich da mittwochs immer getroffen.
00:09:02: Und die haben erzählt wo sie überall rumgeträmt sind oder welche Bücher die lesen und wie die so entspannt hier auf der Welt unterwegs sind.
00:09:09: Das zieht mich doch irgendwie deutlich mehr als das Rumgeschreihe im Schul-Sport.
00:09:15: Und plötzlich war ich dann in einer Wander-Vogel-Gruppe, da waren ich fünfzehn mehr vierzehn.
00:09:21: Dann haben wir angefangen, naja gut es war dann da wieder.
00:09:25: Innerhalb dieser Bubble war das wieder völlig normal, dass man sich am Wochenende eine Straße stellt.
00:09:30: Ein wohin tremmt und ein Stück Wandern geht, Lagerfeuer macht den Welt im Zelt übernachtet mit den Jungs dann irgendwie am LagerFeuer sitzt und dann Sonntagsabend wieder daheim ist um runter zum morgens wieder in der Schule zu sein, dasselbe für die Sommerferien, dass der Schultag damit das an die Straße stellen und letzter Ferientag wieder zurück sagen.
00:09:54: Das hat irgendwie auch immer geklappt.
00:09:56: also da gab es... Seltenheit wie Verzögerung.
00:09:59: Und wenn man dann plötzlich so durch die Welt unterwegs ist mit keinem Geld, mit siebzehn hatte ich plötzlich... ...die wunderbare Aufgabe des da der damalige... Was nannte sich wirklich Fähneinführer?
00:10:11: Heißt doch immer noch so, dass der dann sagt, nee er will... Ich könnte es ja machen!
00:10:15: Mit siebzen.
00:10:17: Und meine erste sogenannte Großverhandling nach Griechenland.
00:10:20: Ich mit sieben, ein neunzehnt und zwanzigjähriger, das war jünger als ich Und haben die erfahrenen, mit den zwölf und dreizehn Jährigen zusammen in die Straße gestellt.
00:10:30: Da hat sich auch die Krise gekriegt!
00:10:32: Zwischendurch haben wir den Olymp bestiegen und sind bei einer wilden Tour durch den Pelioness- und Küstengebirge fast verdurstet, weil wir für die fünfzehn Kilometer eigentlich Strecke waren zum Kloster.
00:10:46: so in der Macke ja stecken geblieben sind, dass wir tatsächlich viel zu wenig essen.
00:10:51: Aber vor allen Dingen viel zu wenige zu trinken dabei hatten und haben dann morgens irgendwie den Tau von den Ponchos geleckt.
00:10:58: Aber man schlägt sich ja durch!
00:11:00: Das ist natürlich Lebenserfahrungen.
00:11:04: zum Glück darf man sehr öfter machen, Dinge die immer wiederholt aber eigentlich sie kann es ja nicht aus dem Lehrbuch holen.
00:11:13: Und wenn wir mit siebzehn waren zu zehnt Wenn du mit siebzehn Verantwortung für neun andere Jugendliche hast und du willst die auch wieder passen bei ihren Eltern abgeben, dann ist das sehr prägend.
00:11:27: Und dann ist es nicht so verwunderlich wenn ich das durchziehe weil der hat das Maß an Freiheit, des Maß an Lebensqualität Zeit haben und ohne Geld viel machen.
00:11:41: Ich weiß nur auf der Tour sind wir unter anderem auch in einem Veteater eingestiegen, so nachzubern Zaun weil wir testen wollten, wie hört sich das denn an wenn da keiner drin ist?
00:11:52: Und ich weiß noch Walter ist unser Studierter.
00:11:54: Da war der Professor in Bonn und Lehrstuhl für World Health.
00:12:01: Damals konnte Walter auch schon gut Dateien im Griechisch und dann haben wir den in die Mitte vom Amphitheater gestellt.
00:12:10: Dann hat er Ferse rezitiert und die anderen haben sich rund um Das Abit der Arter verteilt und wird jedes Wort verstarben.
00:12:19: Spannenderweise, wie das Klischee-Weise so war.
00:12:21: Es ist fast vollen Mund gewesen.
00:12:23: Das sind ja auch Momente die kannst du für Geld nicht kaufen.
00:12:27: Also von daher hat es nicht normal sein gehört tatsächlich zum Programm.
00:12:33: Und wenn man so fragt sag mal War das jetzt irgendwie unvernünftig oder für mich völlig logisch?
00:12:41: Der klassische Mensch würde sagen was der Oli da so treibt ist völlig unvernüftig.
00:12:44: aber für Ich war auch nicht irgendwie besonders mutig oder auch nicht schlecht im Gehorchen.
00:12:53: Ich habe einfach nur festgestellt, so richtig in der ganz klassischen bürgerlichen braven Gesellschaft fühle ich mich nicht so besonders wohl.
00:13:04: und der Preis des Andersseins wenn man da so nachfragt naja eigentlich hat es keinen doch vielleicht aber wird zu manchen Partys nicht eingeladen ist aber nicht so schlimm.
00:13:16: dafür werden wir zu anderen wieder eingeladen weil die das wieder gut finden.
00:13:19: Das sortiert sich im Laufe des Lebens.
00:13:23: Wenn man zurückguckt, mit Zweiundzwanzig warst du schon unter Niemann.
00:13:28: Die kamste denn eigentlich dazu?
00:13:29: Mit Zwei und zwanzig ... Du warst ja gerade frech von der ... Von den Reisen zurückkam.
00:13:36: es riecht aus Südamerika Hat das neun Monate unterwegs verbracht Und zwischendurch irgendwie noch bei Vatern die Lehre gemacht.
00:13:46: Wie kam das denn, dass du dann so jung in den autotale Laden eingestiegen bist?
00:13:54: Ja, mal kurzer Sprung mitten ins normale Leben.
00:13:57: Mein Vater ist ein arg großzügiger Mensch und er wusste ja... Ich hatte ihm erzählt während der Bundeswehrzeit dass ich danach mal weg bin.
00:14:07: Wenn ja oder zwei weiß man nicht Und hat gesagt naja wenn ich eh schon weg bin dann könnte ich die Lehre bei ihm machen Also sowas wie unterschreibende Lehrvertrag Der buchte auch jeden Monat die Kohle verab und wenn ich arbeite Ich könnte mir ja sechs Mark auf die Stunde geben und dann können wir das ja intern verrechnen.
00:14:29: Und ich sei ja nicht berufschulpflichtig, als Abiturient.
00:14:34: Ich könnte ja meinen Bruder zur Zwischenprüfung schicken oder mal herkommen.
00:14:39: Naja... und da gehe ich halt nachher noch ein paar Monate in die Berufsschule und erpasst das schon.
00:14:45: Genau so war es auch.
00:14:47: Spannenderweise!
00:14:48: Erste erst der dreiundachtzig, da war ich ein zwanzig, habe ich die Lehre begonnen Autosatzteile-Großhandel.
00:15:01: Anfang Januar waren wir dann mit einem Kumpel ein paar Monate im südlichen Afrika unterwegs.
00:15:08: Ein paar Wochen Mitte April war ich wieder da, ein paar Wochen später war ich dann mal sechs bis acht Wochen Norwegen, Schweden, Finnland und ja, zwischendurch mittlerweile gearbeitet.
00:15:22: Und dann im Herbst hat man geplant mit drei Kumpels Südamerika an der Ticket nach Bordens Eires und mal gucken wie lang wir weg waren.
00:15:32: Sommer vier und achtzig, wo ich dann mit den Hepatitis wieder zurückgab.
00:15:36: Vielfach habe ich im Gesicht von der Hepatitis ... Ja, da war ich ein paar Monate in der Berufsschule ... ... die zwischen Prüfung gemacht.
00:15:45: Die Berufsschuhe hatte dann sowieso ... ... war er in dem Rahmen ... ... das ist gesagt, wir machen jetzt ... ... Prüfungsvorbereitung, dann bin ich dann ... ... dahin gegangen.
00:15:56: Habte auch ordentlich teilgenommen, ein paar Sachen gelernt... ... bin dann in die Prüfung gegangen.
00:16:01: Spannenderweise war das mal ein bestes Zeugnis ever!
00:16:04: Also mein Abi war lausigst, ist schon noch übertrieben... ... drei Komma zwei ist ja kurz vor Durchfallen.
00:16:09: also es war im Mathe hatte ich so viele Punkte wie man in der Mittelklasse gerne eine Note gehabt hätte.
00:16:15: Ich glaube zwei oder drei.
00:16:17: Das war übelst aber da hatte ich plötzlich irgendwie eins Null schriftlich, mündlich, whatever.
00:16:22: und die IHK war voll lauter Lob- und Urkunde und Sonderauszzeichnungen.
00:16:27: Hatte gemeint oh ich soll jetzt prüfer werden bei der IHKA?
00:16:30: Und auch da war es wieder so, hätte ich ganz ordentlich Großhandelskaufmann gelernt und wäre in die klassische Sozialisierung gegangen.
00:16:40: Ich glaube viele Dinge hätte ich nicht so gesehen.
00:16:45: Wenn ich da zurückgegucke, ist das eine autoteile Großhandel.
00:16:52: Naja...ich war neun als meine Eltern den übernommen haben.
00:16:57: Mit zehn habe ich abends die Kasse gemacht.
00:17:01: Anfangs Geld gezählt später die Beläger abgeglichen Mit zwölf, dreizehn mit Fahrrad die ersten Ausliefer-Tour.
00:17:09: Man kann ja Satteltaschen dran machen... ...mit fünfzehnten, hat man ja ein Moped... ...ein Mofa mit sechzehn im Moped.
00:17:18: Mit siebzehn kann man natürlich Autofahrern.
00:17:21: Da bin ich ohne Führerschein schon mal die eine oder andere Tour gefahren.
00:17:24: Wenn der Außendiesler krank war und wenn es Sondertours gab das war da irgendwie völlig unhauffällig, keine Ahnung.
00:17:30: Aber heute wird uns an die Hände abpacken!
00:17:33: Ich weiß nicht, da waren wir... ... wenn mir da meine Eltern oder ich so entspannt.
00:17:36: Und deswegen war ich ja der Meinung, mit Anfang zwanzig ... ... könnte ich in diesen Großhandel einsteigen, weil ich hatte ja schon ... ... für einen solchen zehn Jahr Berufserfahrung.
00:17:44: Was ja stimmt?
00:17:46: Natürlich habe ich schon den Lager wegsortiert... Ich wusste wo alles liegt!
00:17:49: Ich wuste wie die Buchhaltung funktioniert,... ...ich wusste wie man Rechnungen schreibt,... ...dich wuste, wie man Kunden bedient,... ...Ich wusste, wie mein Auslieferfahrten macht.... ...ich wüsste,wie man Sachen kommissioniert,... also wie man auf und zu schließt,... ...wie wir Kunden bedienen, wo die Kataloge stehen,... ...wie man was zuordnet.
00:18:03: Es war ja alles easy-peasy.
00:18:04: ... aber hier nebenbei einfach gelernt.
00:18:06: Also von daher war das für mich jetzt kein neues Einarbeiten, sondern einfach nur die ... ... Konsequenz zu sagen okay dann ist es halt schon ganz gut.
00:18:15: Zugegehene Weise hatte ich ja auch schon parallel noch eine Ausbildung zum erzig geprüften Gesundheitsberater gemacht und war dann ungefähr auch in der Zeit fertig... ...und hatte dann überlegt ich könnte mir die Welt retten wenn nicht den Leuten erkläre wie man besser gesund bleibt als permanent krank wird Und habe dann mal ja parallel noch angefangen, mich um im Studienplatz zu bewerben für Medizin und hab auch tatsächlich ein Losverfahren.
00:18:42: Da war ich dann vierundzwanzig, habe ich einen Studienplatz geschossen und auch angefangen zu studieren.
00:18:50: Weil ich aber auch da wieder nicht normal war, weiß ich doch die erste Vollversammlung in frischen Studenten.
00:18:57: Da steht vorne einer und sagt irgendwie, wir hatten früher mal so eine Arbeitsgemeinschaft, alternative Medizin.
00:19:04: Wer hat denn Bock damit zu machen?
00:19:05: und irgendwie war mein Arm oben und plötzlich hatte ich diese AG am Hacken?
00:19:10: Aber das war cool!
00:19:10: Das waren die besten Studienkontakte in der Zeit.
00:19:13: Hat auch immer ein Reisemester gehalten bis sich dann zu der Erkenntnis kam.
00:19:18: Dass er mit Gesundheit wenig zu tun weil es sich da studiert hatte habe ich wieder nicht ins System gepasst.
00:19:23: Ich wollte ja eigentlich den Leuten helfen gesund zu werden und nicht zu gucken wie man Krankheiten verwaltet oder Symptome bekämpft.
00:19:31: Das hatte ich ja mühsam in dieser Ausbildung zum Ärzte geprüften, Gesundheitsberater gelernt.
00:19:36: Und wenn ich in damaligen Begriffen ab hätte irgendwie von Igelleistungen leben wollen, naja... Mir war klar, wenn man als Arzt sich um Gesundheit kümmert und die Leute gesund erhält auch so rief es les dann würde ich ja den Rest meines Lebens im gebrauchten Käfer fahren.
00:19:56: das fand ich jetzt nicht so angemessen.
00:19:59: und wenn ich jetzt eh schon Zusatzleistung verkaufen muss, dann kann ich auch in den autoteile Großhandel wechseln.
00:20:04: Habe ich dann gemacht und dann ging's los.
00:20:13: Mal Frage!
00:20:15: Mr.
00:20:16: Hamsterrad?
00:20:18: Das ist jetzt ziemlich normal.
00:20:20: Das Ungewöhnliche ist plötzlich nicht mehr dein Verhalten sondern das eigentlich Verrückte ist was als Normal gilt.
00:20:28: Du warst mit siebenzwanzig der Mr.Hamsterrad zumindest sagst du das im Buch.
00:20:32: so Der Mr.Hamsterrad ... damit erstmals ein ganz normaler Unternehmer.
00:20:41: Natürlich, never ever!
00:20:43: Also wie sah der dann alltag aus?
00:20:45: Was lief denn nicht ohne dich und... Na ja, wie wird man denn zumindest am besten daran?
00:20:53: Wenn ich was mache, dann mach' ich das immer richtig.
00:20:56: Und in diesem Autotale Laden waren wir damals noch sehr analog unterwegs.
00:21:02: Und was macht man als klassischer Juniorchef?
00:21:04: Man kümmert sich um IT,... ...man kümmern sich um Marketing.... ...und ein Stück weit um Außendienst.
00:21:10: Und wir hatten keine IT-Lösung.
00:21:13: Ich habe ja davon keine Ahnung, also hatte ich den Job ein erstes ERP oder CRM System einzuführen, wo mit Lagerhaltungen und Fortschreibungen, mit Rechnungen schreiben, mit digitalen Lieverscheiden tatsächlich eine digitale Struktur.
00:21:29: da hab' ich mir auch sehr viel Mühe gegeben um mich da richtig reingekniet.
00:21:34: Das war auch ein gutes Projekt absolut!
00:21:36: Es hatte den großen Vor- oder Nachteil.
00:21:39: der Vorteil für mich Ich hatte plötzlich Macht.
00:21:43: Außer mir wusste niemand Bescheid, ich war the one and only der einzige, der sich in dem System auskannte.
00:21:51: Ich hatte meine Nummernsysteme und meine Preissysteme, meine Lagersysteme... Ich wusste alles!
00:21:57: Und genau das war das Problem.
00:22:00: Alle zwei Sekunden kann man jemand fragen zu sagen, Oli wie geht denn das?
00:22:06: Wir sind vor lauter Einführung dieses Programms leider nicht dazu gekommen, das sowieso in die Breite zu ziehen.
00:22:11: Und es war auch sehr komplex.
00:22:12: tatsächlich wenn du von handgeschriebenen Barverkäufen und handgeschriebene Lieferscheiben plötzlich auf so ein System umstellt, wir waren ja damals schon fast zwanzig Mitarbeiter.
00:22:20: Das war schon relativ heftig und sowas von irgendwie User Experience oder irgendwie was vernünftiges Erklären oder Videos aufnehmen.
00:22:31: Ehe, das war Hallo!
00:22:36: Da gab es alles so was nicht, nee.
00:22:38: Und dann hat bei gleichzeitig noch den Struppel, habe ich ja im Buch die ein Tagewoche gut beschrieben mit den Dingen so mit Vater und so ... Bei uns macht man das so und jetzt macht man nicht so.
00:22:51: Dann hatten wir ja relativ viel traditionelle Kämpfe so zwischen Vater und Sobem.
00:22:56: Auf jeden Fall war's dann so weil er hektisch war, kam ich morgens so zwischen sechs und halb sieben und blieb dann so bis um zwölf, aber das Wohl war eben nicht mittags sondern mitternachts.
00:23:08: Und so gingen die Jahre dahin... es war sehr stressig!
00:23:11: Das Stress ist eigentlich gar nicht die Menge der Arbeit, sondern das permanente Verteidigen von... ich wollte die Strategie ernten als wirklich ein Geldwechselgeschäft.
00:23:21: Die waren alle permanent und andauernd im Stress, bis hin zu Dinge wie, weiß ich noch unser einer Mensch im Verkaufen, lieber Karl de Manibeck Wenn der völlig durchgedreht ist, dann hat er einfach den Telefonhörer in die Müllarbeit geschmissen und hängt ja da an der Lage einen Spiralschnur.
00:23:39: Das war so, wir hatten sechs Amtsleistungen, die haben alle permanent geklingelt.
00:23:43: Da waren Endverbraucher dran, da waren die Niederlassung von großen Daimler-Benz oder MAN, PKW & LKW, jeder musste alles können.
00:23:52: Wir haben an jeden alles verkauft.
00:23:54: Es war Bienenschwarm würde ja mal positiv summen.
00:23:59: Es war die reine Stressmaschine für alle.
00:24:03: Und der Kampf zwischen durchzusagen, lasst uns auf ein paar Kundengruppen verzichten.
00:24:07: Manchmal ist in den Endverbrauch heraus, man sortieren Pkw und Lkw.
00:24:10: Wir haben einen Stamm für LkW und eine Stamm for PKW-Leute.
00:24:13: mehr konzentrieren uns hier auf schneller wieder auf der Straße und hier konzentrieren wir uns oft die Dienstleistungen für die freien Werkstätten und hören auf permanent alles an alle verkaufen zu wollen um am Ende nirgendwo Geld zu verdienen.
00:24:25: Also das Anstrengende war tatsächlich der Fight mit dem mit meinem Vater und seinen Eleven.
00:24:33: Und das absolute Downlight war, ah, in deihten Achtzig da war ich am sechsten zwanzig Jahre alt.
00:24:43: Von fünfzehn Mitarbeiter haben wir in diesem Jahr zwölf ausgetauscht.
00:24:49: Wir hatten im April eine Kündigungswende zum dreißigsten Sechsten so dass klar war ab ersten Juli werden wenn sich nichts ändert sechs Amtsleitungen unbesetzt bleiben weil alle Verkäufer gekündigt hatten.
00:25:02: Die haben es einfach nicht mehr ausgehalten, diesen ganzen Knatsch zwischen Vater und Sohn... Und dann musste ich irgendwie meinen Vater tatsächlich eine Alternative setzen um zu sagen entweder schliess du oder ich aber zur Zeit führen wir hier gar nichts mehr.
00:25:13: Ich habe das nett beschrieben so nach dem Motto Wir machen das wie im Kreml und im Weißen Haus.
00:25:22: Jeder von uns kriegt ein rotes Telefon Aber nur noch Mainz hat eine Wahlscheibe.
00:25:26: Das fand da völlig unlustig.
00:25:30: Er fand es auch ganz unlustig, dass ich mir den anderen Coach geholt habe.
00:25:33: Und den eigentlich einen Ausschlag für ein permanentes Umdenken war.
00:25:38: dann der Dr.
00:25:41: Dabolowski hieß da.
00:25:45: Ein Coach psychopädie hieß seine Methode und er sagte irgendwann mal, sagen Sie mal herzlichen Mann mögen sie sich eigentlich?
00:25:59: Wie ich mich jetzt?
00:26:02: Oh ja!
00:26:03: Sag ich, wie ihr jetzt ernst habt?
00:26:05: Ja klar.
00:26:10: Wenn Sie sich selber mögen würden, wird es vielleicht Ihren Mitarbeitern auch leichter fallen sie zu mögen.
00:26:17: Also das war ein ziemlicher Schlag ins Kontur.
00:26:19: Aber er hatte recht.
00:26:21: Wunderprobe.
00:26:23: Und der Geschichte für die andere, die kennt Ihr ja mit dem.
00:26:27: Das war ein paar Wochen später Nachdem ich den dann wie heim schicken musste weil der zu teuer war habe ich dann angenommen Den Volkmar von Richthofen.
00:26:38: Er muss damals so alt gewesen sein, wie ich heute ungefähr.
00:26:41: Ein sehr vornehmer-, sehr distinkuierter ältere Herr, wenn man so will.
00:26:45: Der kam immer mit einer weißen Ente angefahren und hat dann die Geschichte vom Freiherr von Richthofen erzählt.
00:26:51: Weil er gesagt hat, wenn ich so einen Stress habe, denn wir lernen mal die Geschichte für ein Gutsverwalter.
00:26:55: Das haben das Großonkels erzählen.
00:26:57: Die Kinderjahr, die Anekdote war ja am Ende ... Frau, Frau Barronin wollte wissen was der Typ eigentlich den ganzen Tag macht?
00:27:07: ... dafür, dass der ja fettes Gehalt kriegt und auch noch eine der ersten VW Käfer als Dienstwagen hat.
00:27:13: Und dann ist sie wohl auf den Acker gelaufen, irgendwie sehr spektakulär, hat sich neben die Mannschaft gestellt... ...und der Gutsverwalter hat die Arbeiten verteilt, die Leute haben sich getrollt... ...dann hat sie ihm wohl angebeftzt!
00:27:23: Was machen Sie heute den ganzen Tag?
00:27:27: Dann kam jetzt der Satz, der tatsächlich das war,... ...der Life-changing Moment für den Rest meines Unternehmerlebens.
00:27:37: Er angeblich der Frau Baronin sehr souverän geantwortet.
00:27:42: Sehr geehrte Frau Baronin, ich verteile immer alle Aufgaben so dass keine übrig bleibt.
00:27:53: und dann ist sie wohl völlig aufgeregt zu ihrem Freihand gelaufen hat ihr Leid geklagt und er muss wohl nur von der Zeitung aufgeguckt haben und sowas gesagt haben wie lieben Dank Schatz.
00:28:03: Dann weiß ich jetzt das ich den richtigen Mann eingestellt habe.
00:28:06: Und genau da ist der Groschen gefallen.
00:28:09: Das war der Beginn, der ein Tage war.
00:28:12: So und jetzt Uli wird es ja schon wieder unnormal... Jetzt hast du das beschlossen!
00:28:17: Es wird's ja wieder unormal, dass du zukünftig alle Arbeiten verteilen willst und keine übrig bleibt.
00:28:27: Wie setzt man das denn durch?
00:28:29: Wie erzählst du das deinen Mitarbeitern?
00:28:30: Was hat sich dann dem Unternehmen geändert?
00:28:32: Weil das war ja dann wieder nicht normal und sehr ungewöhnlich.
00:28:37: Was hast Du denn in anderen solchen Tieren dabei
00:28:40: gedacht?!
00:28:44: Gute Frage.
00:28:46: Mir war ja irgendwie zwischendurch klar geworden, in dem ganzen Stress mit meinem Vater und den Mitarbeitenden und mit den Runden, dass so ein Unternehmen ja ein echtes Hamsterrad ist.
00:28:58: Dann röteln rund um die Uhr und am Ende gucken wir auf das Konto und bleiben dann nicht mehr seit übrig.
00:29:03: Also alles das was ich in der Berufsschule gelernt habe – Ich hab Tonnen von Seminaren besucht – meine Frau hat gemeint wie ein Seminarjunkie.
00:29:13: Ich habe Tonnen von Geld für Workshops und für irgendwas ausgegeben.
00:29:17: Unsere Mitarbeiter hatten schon Angst, wenn der Motors morgens wieder kommt.
00:29:20: Hoffentlich war dann nicht schon wieder im Seminar.
00:29:23: Stimmt alles!
00:29:25: Aber ich habe es deswegen gesucht weil mir klar war... ...der klassische Businessweg also das normale Geschäft funktioniert einfach nicht.
00:29:34: Deswegen schreibe ich ja jetzt auch gerade das Buch Unternehmer Reset,... Das sind ja über dreißig Jahre, fast vierzig.
00:29:43: Der ist ja nichts besser geworden.
00:29:46: Nichts!
00:29:47: Die Leute arbeiten viel, viel mehr als früher.
00:29:50: Es kommt noch weniger bei Rom und alle sind mega im Stress.
00:29:53: Burnout-Quoten, also mal Weltmeister und Herzinfarkten unerreicht keinen Bock auf Arbeit.
00:30:02: Da kann man doch keiner wirklich erzählen dass das normal gut ist?
00:30:08: Also musste ich ja unnormal werden.
00:30:10: ... ist ja die logische Folge.
00:30:13: Oder wenn ich das normal mache wie alle anderen, ... ... die der dritte Mann kriegt eine harte Fahrt und jeder fünfte Gräbs, ... .... vierzig Prozent der Mitarbeitenden haben Burnout... ... und drei bis dreißig Prozent der Unternehmer.
00:30:24: Das ist normal!
00:30:25: Also muss sich ja unnormal werden, ... ..."wenn ich mich dieser Statistik entziehen will".
00:30:32: Also neben dem dass ich dann angefangen habe mit einer unnormalen ... ... Strategielehrer zu beschäftigen mit der EKS war mir auch noch klar,... ... "...die guckt nur auf
00:30:41: Kunden.".
00:30:42: Mit den Kunden hat man lang nach dem Griff, also das wurde stückweite besser.
00:30:46: Wir haben das sortiert wie ich das gerne haben wollte aber es gab immer noch einen mega Engpass und der Megaengpass war die Interessenslage, die die Divergenz zwischen Unternehmerinteressen und Mitarbeiterinteressen.
00:31:00: Da hing ja immer noch das Thema wir müssen ja Gewinn machen.
00:31:03: Wir müssen ja Geld sparen, wir müssen, wir mussten, weil mein Vater mir alles in mein Ohr gedreht hat was mehr alles müssen?
00:31:10: Ne, müssen wir gar nicht oder vielleicht gerade deswegen, was anderes tun.
00:31:15: Wenn das Unternehmer nur Geld verdient wird wenn man an Mitarbeitern kürzt dann stellt man sich ja die Frage warum soll die denn überhaupt hier arbeiten kommen?
00:31:24: Also der eigentliche Engpass fand ich, der größte Engpass war die Divergenz zwischen den Unternehmer und dem Mitarbeiter Interessen.
00:31:32: Und die habe ich versucht zu lösen indem ich zuerst angefangen hab mit Wunschgehältern, Wunschearbeitszeit, Wunschautos und der wirklichen Durchbruch kam erst ... als ich die privaten Lebensziele zu Firmenzielen gemacht habe.
00:31:47: Die Story hab' ich ja anderweitig schon öfters erzählt, und plötzlich gehen... ...dreinzwanzig Mitarbeiter völlig andere Wege.
00:31:55: Und plötzlich haben wir verdreifacht!
00:31:56: Und plötzlich hatte ich mal Heru,... ...und plötzlich hatte Ich
00:31:59: Zeit!...
00:32:00: ...um plötzlich hat mich keiner mehr gebraucht,... ...weil die Leute für sich auch nicht mehr für mich zur Arbeit gekommen sind.
00:32:08: Zu Glauben mit Arbeiter käme für uns zur Arbeit.
00:32:11: Schon immer schwachsinnig!
00:32:14: Es ist sehr naiv zu glauben, dass die für das Bissle-Geld was sie kriegen auch noch den ganzen Tag sich wirklich reinhängen würden.
00:32:22: Aber wenn die wissen Sie können mit dem Hund spazieren gehen, sie kriegen ihren Rundautos ihr... Sie müssen sich halt den verdienen bringen, das ist aber kein Problem!
00:32:29: Das hat ja jeder verstanden.
00:32:30: und es war eine einfache Rechnung.
00:32:32: alle Kosten zusammen mal drei ist das was Euro Gewinn erwirtschaften muss ob im Außendienst oder innendienst.
00:32:39: das war eine relativ einfache rechnung immer Faktor drei da konnte auch jeder mit.
00:32:44: Das ist ja kein Problem.
00:32:46: Wenn einer fünfzigtausend Euro verdienen will, dann muss er eben hundertfünfzigtaussend Euro Rohmage machen.
00:32:50: Okay, fine!
00:32:52: Und wie man die dann verteilen?
00:32:53: Die fünfzig tausende über Autos, über Gehalte, über Fahrräder, über Hockers... Über Urlaube, über Wohnmobilfahren.
00:32:59: oder es ist völlig, völlig egal und plötzlich ist man nicht normal.
00:33:05: Man mal Dinge tut, die völlig anders sind.
00:33:09: Und genau das ist anscheinend irgendein Gen was ihn mir tickt zu sagen okay prima Wenn ich anders bin als die anderen, dann bin ich offensichtlich erfolgreicher.
00:33:19: Und wenn ich so normal bin wie die Anderen, dann fahre ich ja gar nicht aus auf.
00:33:24: Auch ein komisches Muster!
00:33:29: Warum klingt denn eigentlich deine Führungskultur oft so radikal?
00:33:33: Obwohl sie eigentlich nur menschlich ist.
00:33:37: Gute Frage.
00:33:37: Warum klingt die so radikal?
00:33:41: Weil die glaube ich das klassische unternehmerische Denkmuster... Das muss ich aber aufpassen, dass ich ihn jetzt zu weit aushohle weil ihr das klassische unternehmerische Denkmuster auf den Kopf stellt.
00:33:53: Nämlich, der Zweck eines Unternehmens ist Gewinnvermehrung und genau da an dieser Stelle liegt für meine Begriffe der Hase im Pfeffer.
00:34:03: Wenn der Zwecke eines Unternemens Geld-Vermehrungen ist dann muss ich ja zwangsläufig mit jedem streiten – mit den Kunden um die Preise, mit den Mitarbeitern, um die Gehälter, mit dem Lieferanten über die Konditionen mit meinen Geschäftsbachen und über die Randbedingungen.
00:34:17: Ich muss ja mit jedem streiten, weil ich komme aus dem Mangel.
00:34:20: alles, das was der verdient habe ich offensichtlich nicht verdient.
00:34:23: Und wenn er ein Euro mehr hat, hab' ich ein Euro zu
00:34:25: wenig.".
00:34:27: Wenn wir das umdrehen und sagen vielleicht sind Mitarbeiter und Unternehmer gar nicht fürs Unternehmen da sondern das Unternehmen ist vielleicht für uns da.
00:34:37: Nee ganz bestimmt!
00:34:39: Unser verlängertes Skelett verlängerte Arme, verlängerte Beinchen.
00:34:42: Das Exoskelett wird man heutzutage sagen.
00:34:44: das Unternehmen muss uns dienen und wenn es mir dient dann muss ich auch den Mitarbeitenden diene.
00:34:51: Und plötzlich ist es nicht mehr Gewinnvermehrung sondern eine nutzorientierte Umgebung darf erschaffen dass Leute ihre Pässe auf die Straße kriegen deren Potenziale fördern sie groß machen Den Lebensraum bieten das die sich entfalten können und plötzlich läuft der Laden ... dass ich es in den letzten Jahren ... ... verkauft habe, ist er wieder auf ein Drittel zusammengebrochen.
00:35:15: Weil einer Käufer hat den Handel gekauft und der andere die Gelenkwellenproduktion.
00:35:24: Und beide haben alle diese Dinge wieder abgeschafft.
00:35:27: Der ging's wieder pünktlich erscheinen um geregelte Arbeitszeiten, ... ... um Quatsch wie mit Eressen vegetarisch.
00:35:34: und wir stellen auch wieder Raucher ein... ... Neitou-Five-Shops machen und mehr Autos werden abgeschafft.
00:35:42: Und Urlaube mit Wohnmobil sowieso nicht, Kreditgarten werden abgeschaft, Freihalten werden ab geschafft.
00:35:47: Kindergartenplätze werden nicht mehr bezahlt, Altersvorsorge wird gestrichen.
00:35:51: Ja komisch!
00:35:52: Dann sind die auf ein Drittel des Umsatzes zurückgefallen... ...mit dem großen Nachteil dass ich ja dann ungefähr sieben Klagen hatte auf Kaufpreisminderung,... ...und ich habe die auf Kaufkreiszahlungen verklagt und war dann drei Jahre meines Lebens tatsächlich von zwei Eins bis.
00:36:07: ... zuviel mit Klagen vor Gericht beschäftigt, die Kohle einzusammeln... ...die wir eigentlich vereinbart hatten.
00:36:15: Also viel übrig geblieben ist tatsächlich
00:36:16: nicht.".
00:36:18: Du hast irgendwann Uli gesagt du hast im Programm entwickelt das siehst und heißt immer noch kaufen lassen statt verkaufen müssen?
00:36:31: Was verbirgt dich denn Ei ich dahinter wenn du auch noch jetzt nicht nur des klassische Unternehmer tun sondern auch noch den klassischen Vertrieb und den klassischem Verkauf in Frage stellst.
00:36:43: Was ist denn daran nicht normal?
00:36:47: Also, die fragen sehr gut.
00:36:51: Man könnte ja sagen, obwohl ich nicht so scheinde ... aber tatsächlich bin ich eher introvertiert.
00:36:57: Das glaubt mir jetzt kein Mensch, aber das ist so.
00:37:00: Es kruselt mich, aktiv Leute anzusprechen wie bei einem Netzwerkpartys auf einer Amtis zum anderen zu gehen.
00:37:09: Furchtbar, Schweißausbrüche in der ersten Sekunde.
00:37:12: Es ist kein Problem mich auf eine Bühne zu stellen und wir sagen halt ne Stunde Vortrag alles gut wenn die Leute mich danach ansprechen bestens.
00:37:20: aber das ich irgendwie von Tich zu Tich gehe und irgendwie dauerpitsche.
00:37:24: um Gottes Willen Und mir ist auch klar so ähnlich wie bei der Business-Welt zu sagen ja Gewinnvermierung und so Wenn man wirklich hinguckt wer auf dieser Welt will schon ernsthaft wenn wir über Ferke aufreden ... was verkauft bekommen.
00:37:42: Und wer auf dieser Welt hat denn echt Bock, was verkaufen zu müssen?
00:37:46: Also niemand
00:37:47: oder?!
00:37:49: Also haben wir in dem Autoteile Laden angefangen ... ... so was wie eine kaufen lassen Kultur einzuführen ... ... bei Gottes sagen introvertiertes Verkaufen.
00:37:57: Wie schafft man das?
00:37:59: Da ist die Leute uns ansprechen und wir denen nicht ansprechen müssen!
00:38:02: Wir machen mal Sog statt Druck... ...und als der Autoteileladen ... ... als er einen Käufer gefunden hatte ... ... hatte ich ja viel Zeit Und hatte ja schon tatsächlich ab vier, neunzehnt, also zweitausend Einzelmal verkaufen.
00:38:19: Ab vierneunzig hatte ich die Idee das was wir mal mit dem Verkauf gemacht haben nicht normal in Banken als Vertriebstrainer umzusetzen.
00:38:31: und da war Verkaufen müssen völlig normal.
00:38:34: Da komme ich mit dem kaufen lassen und das war wieder völlig unnormal.
00:38:38: Das hat die Welt auf den Kopf gestellt Neben dem, da hatte ich noch Schuhe an.
00:38:43: Aber neben dem hatte ich damals auf den Tagungen schon nie eine Krawatte.
00:38:46: Auch nicht normal!
00:38:48: Da war ich immer auch der einzige Unnormale bei zweieinhalb Leuten auf einer Tagung.
00:38:52: Und wenn man dann erklärt hat, nee, Verkauf funktioniert so nicht weil niemand auf der Welt will was verkauft bekommen oder verkaufen müssen drehen wir es doch um.
00:39:01: So extrovertiert sind die meisten Banker auch nicht.
00:39:04: und tatsächlich seit dreizig Jahren läuft dieses kaufen lassen statt verkaufen.
00:39:08: Müssenprogramm Hab ich sogar mal, gab's sogar mal Markenzeichen und hat eine Firma mal eintragen lassen.
00:39:15: Und die Videoprogramma dazu laufen heute noch, weil es einfach ein sehr menschliches Thema ist sich nicht aufdrängen zu wollen, das Zugehören zu wollen eher für die Hilfe bezahlen zu werden und faire Spielregeln zu vereinbaren.
00:39:33: Erinnertlich musste ich an den Programmen tatsächlich, quasi seit Jahren nichts ändern.
00:39:37: Und es läuft immer noch seit Corona als Videokurs und nicht mehr.
00:39:40: Als Präsenzthema, da hatte ich ja mein zweites Hamsterrad mit zweihundert Tagen auf der Autobahn von einem Auftrag zum anderen und manchmal zwei andere am Tag.
00:39:51: Der weiß man auch in dem Abend sich abends nicht mehr ob ein Mensch oder eine Weibchen ist.
00:39:54: also das ist dann auch schwierig wenn man seine Familie maximal dann am Wochenende mal kurz zieht.
00:40:01: Wenn mich jemand fragt was ich zwischen meinen fünfundfünfzigsten Lebensjahr gemacht habe ... Aufträge abgerockt, ich kann es noch nicht mal sagen.
00:40:11: Also das waren relativ heftige Jahre.
00:40:14: Man hat viel Geld verdient und das war alles gut.
00:40:17: aber genossen?
00:40:18: Nö!
00:40:20: Also das war eine spannende Erfahrung etwa die letzten dreißig Jahre etwa sechstausend.
00:40:26: Richtig gehört sechsteusend Bankunternehmergespräche begleitet als Coach vorbereitete nachbereiten konzeptionell Gedanken gemacht wie das funktionieren kamen.
00:40:36: Da muss man ja als Interview auf die Frage stellen, jetzt warst du ja nie Banker.
00:40:43: Und hast jetzt ... ... sechstausend Gespräche geführt in zweiundigfünfzig Banken Deutschland, Österreich und Schweiz.
00:40:50: Da war sie auch nicht wirklich normal.
00:40:53: Nee, war ich nicht!
00:40:55: Und genau da ist es schon wieder das Erleitstellungsmerkmal.
00:40:59: Ich bin immer noch tatsächlich seit dreißig Jahren der einzige, zumindest mir bekannt, der einzige Trainer im Banken und auch Versicherungsumfeld, der nicht aus dem Banken- und Versicherungsunfeld kommt.
00:41:13: Der einzige, der in der Firmenkundenwelt unterwegs ist, derselbe Unternehmer war und ist.
00:41:21: Das sind absolute Einstellungsmerkmale!
00:41:23: Und die Banken, die das haben wollen – und ein paar begleitliche schon seit über zwanzig Jahren – die finden genau das gut, weil ich eben nicht normal bin.
00:41:34: Normal kennt jeder.
00:41:36: Da waren sie wieder!
00:41:38: Die Momente von nicht normal.
00:41:41: Und dieses Eckige, diese Profilierte, dieses Anders als andere... Ich bin ja weder als Großhändler ordentlich sozialisiert worden noch habe ich das Thema Bank gelernt.
00:41:53: Ja klar empirisch!
00:41:55: Ich hab immer noch das Unternehmer sich hingeguckt und genau das ist da wieder das Alleinstellungsmerkmal.
00:42:01: Und deswegen kann ich auch Führungskräfte daran trainieren wie sie denn eine nutzenorientierte Führungen in der Bank umsetzen?
00:42:08: Ich meinte, ich wollte mal einen Entscheider einer größeren Bank.
00:42:11: Wir haben auch über Jahre, die habe ich sicher auch auf fünfzehn Jahre begleitet.
00:42:20: Sehr gute Gegend in den Ruhestand und hat mir dann seine Nachfolger präsentiert, weil da ging noch ein paar andere Teamleiter mit in Urlaub.
00:42:28: In Rente und dann haben sie mir ein neues Team präsensiert.
00:42:35: Dann habe ich ordentlich meine Uniors gemacht und den erklärt, wie das denn so funktioniert in Banken meiner Sicht nach.
00:42:43: Mit dem Förderauftrag mit der Kunden-Nutzenorientierung im genossenschaftlichen oder öffentlichen Auftrag der Sparkassen, dass sie ja keinerlei Vertriebsauftrag hätten also Vertriebsobben Sinne von Vertreiben, von leere Landschaften schaffen, von vertriebenen Tricks.
00:43:00: Das geht natürlich Leuten erstmal sehr gegen den Tricht!
00:43:05: Wenn man dann aber, wenn sie dann offen genug sind um zu verstehen, dass das eigentlich tatsächlich... Es gibt keine genossenschaftliche Bank wo im Paragraf eins Leute vertreiben steht.
00:43:16: Da steht Förderauftrag.
00:43:17: Das heißt Leute nach vorne bringen, Leute groß machen und Unternehmer erfolgreich machen.
00:43:22: Im öffentlichen Auftrag steht auch nicht Vertreiben sondern Zugang zu Finanzmitteln schaffen bei Sparkassen.
00:43:31: Und wenn wir dann natürlich völlig provokativ außerhalb jeder jeder Aktivität von den Verbänden argumentiert, sortiert sich der Markt.
00:43:42: Die einen würden mich am liebsten steinigen – da gab es auch schon Bilderaktionen – und ich war einmal sehr zivil.
00:43:49: aber ich wurde auch schon mehrfach abgemahnt oder sonst irgendwie ermahnt, mich anständig zu benehmen um nicht so provokative Sachen zu sagen die gegen Vertrieb werden in einer Vertriebsorganisation und man würde schon gerne weiter mit mir zusammenarbeiten aber ich müsste mich dann schon mäßigen.
00:44:04: Ja, hat sich dann auch früher oder später erledigt.
00:44:07: Und andere finden es total cool weil die merken... ...die wollen auch in hundert Jahren noch in den Spiegel gucken können und sie haben eine Verantwortung für das was sie da an finanziellen Dingen... ...für Menschen an Öffnung haben.
00:44:20: Und diese Führungskraft, der sagte dann nach dem Gespräch tatsächlich sehr spontan, sagte ist alles cool... ...was ich da erzähle?
00:44:28: Und er kannte es jeden Tag nachvollziehen.
00:44:32: Komm mal aber!
00:44:33: Dann müssten sie ja ihre ganze Führungskultur auf dem Kopf stellen.
00:44:37: Habe ich gesagt, Ja und soweit wehren Sie noch nicht.
00:44:43: Aber ob wir in Kontakt bleiben könnten können man natürlich alles gut Das passt schon.
00:44:48: aber da merkt man dass das natürlich für die Leute sehr krass ist Wenn mal der so ein Stachel ins Fleisch legt zu sagen Der ist nicht normal, ne?
00:44:58: Ist er nicht Naja Der ist den ja auch zusammen.
00:45:04: Mal wieder Frage aus Interviewersicht.
00:45:07: Irgendwann im Leben von dir tauchte mal die EMA, die Elektromobilität für alle EEG auf?
00:45:14: Was war denn die Idee hinter der EMA und wieso war sie den genossenschaftlich organisiert?
00:45:20: Und was war dann da schon wieder nicht normal?
00:45:26: Ja tatsächlich!
00:45:27: Die EMA war eine gute Idee finde ich heute immer noch.
00:45:30: Hat zwar nicht funktioniert.
00:45:31: aber ich hätte mich geärgert wenn ich es nicht gemacht hätte.
00:45:34: Ich war damals auch nicht normal Tesla-Zulassung, z.B.
00:45:38: in Deutschland.
00:45:39: Also einer der ersten die gesagt haben E-Autos ist cool, die Sonne scheint ich mache mal BV-Erlage auf Dach Ich fahre demnächst mit Strom und ich muss nicht mehr irgendwie das Geld irgendwie im Dubiusesystem außerhalb der normalen Rechtsstaatlichkeit schicken Und jeden Tag hundert Millionen Beryl über's Meer fahren lassen und Teil davon sein.
00:46:00: wie das hier spektakulär und CO² schädlich verbrannt wird Muss ich nicht haben?
00:46:04: Ich bestelle Tesla.
00:46:06: Da haben wir tatsächlich noch Ladesäulen gesucht.
00:46:10: Und dann war die Frage, wieso machen das nicht mehr?
00:46:15: Und da ich ja eh schon aus der Finanzwelt kam und auf dem Backenkantel habe ich auch mitgegeben, eine Genossenschaft und da werden die Banken Mitglied, die sitzen auf den Unternehmern und alle Unternehmer werden früher das spätete Thema haben, dass sie sich mit Mobilität ihre Mitarbeiter auseinandersetzen müssen.
00:46:33: Der Job der EMA war, bin ich auch so ein Finanzbastler.
00:46:38: Wie schaffen wir das denn eh Autos neue, da gebrauchte gab es ja damals nicht.
00:46:42: Neue E-Autos billiger zu verfügen stellen zu können als gebraochte Verbrenner?
00:46:48: Und in meiner Naivität und wieso näher bitte ich ja manchmal auch war ich dann der Meinung könnten sich ja prima die Banken dran beteiligen und die könnten dann ganz toll ihre Kunden mitbringen und dann könnte man das aufrollen immerhin.
00:47:07: Wir hatten fast neunzig Mitglieder, das war gut Eine Bank davon, da haben wir auch CO-Zufreiererles gemacht und bis dann der Vorstandsvorsitzende in Ruhestand ging.
00:47:20: Und sein Nachfolger davon genau nix hielt.
00:47:25: Ja... Schwierig!
00:47:30: Das ist eine eigene Story aber das ein oder andere baute sich auf und fiel wieder zusammen.
00:47:35: Wir hätten zwei eigentlich durchdachten können und wollen, aber dann sehen wir es gleich zum Anfang Januar.
00:47:42: Fünf große angezettelte Projekte, die strengen jetzt in Rahmen, aber das wäre ziemlich geil gewesen.
00:47:48: Die sind aus diversen Gründen nicht zustande gekommen.
00:47:53: Manchmal waren es Gesetzesänderungen oder manchmal war es einfach persönliche Befindlichkeiten und spätestens Corona hätte uns aus dem Feld geschossen.
00:48:03: also haben wir die begonnen abzuwickeln und dann war das Kapitel leider rum.
00:48:13: Das hat mich ein paar Jahre meines Lebens, fünf Jahre gekostet, unfassbar viel Geld.
00:48:20: aber ich hätte mich tatsächlich geärgert wenn ich das nicht angefangen hätte.
00:48:25: Ich glaube die hatte immer noch eine Chance.
00:48:26: zumindest waren wir streckenweise auch mal mit der Hotel vor IV mit einer Hotelplattform, wo man als Elektroautofahrer Hotels mit Ladesäuren gefunden hätte.
00:48:38: Da waren wir mal mit zwölfhundert Hotels auf der Webseite, da waren wir einmal die Miss-Deutschland-Marktführer.
00:48:43: Der Charge-Map hieß dann glaube ich... Charge-Hotel, sorry!
00:48:49: Der war Europamarkt besser aber in Deutschland hatten wir ja mit zuvielhundert hotels auf dieser Webseiten mehr.
00:48:54: Haben wir aber auch blöderweise nie im Fliegen gekriegt.
00:48:58: irgendwie zu viel angezettelte Baustellen war ein spannendes Abenteuer.
00:49:08: Ja, du sagst mal Uli ist denn eigentlich eine gute Idee?
00:49:11: Immer automatisch auch ein gutes Unternehmen.
00:49:16: Nee natürlich nicht!
00:49:18: Warum schalten denn gemeinschaftliche Projekte manchmal gerade daran dass sich alle einig sind das die Idee großartig ist aber im Ende läuft nix?
00:49:27: Das ist tatsächlich eine extrem gute Frage.
00:49:29: da habe ich keine Antwort für.
00:49:31: Ich habe ja viele gemeinschaftliche Projekte angezettelt und bin auch mit der Hundertplus-Community wieder in einem genossenschaftlichen Projekt unterwegs.
00:49:42: Ich glaube tatsächlich, das liegt an der Sozialisierung.
00:49:46: Die anderen meisten sind irgendwie auf Einzelkämpfe getrimmt und haben ein großes Verdachtsmoment wenn es darum geht wir machen was gemeinschaftlich man kommt irgendwie zu kurz man kommt aus dem Mangel.
00:50:02: Das kostet für meine Begriffe unendlich Potenzial, weil wir alle unter unseren Möglichkeiten bleiben.
00:50:10: Und statt aus zwei Stärken eine Turbo-Stärke zu machen die alle boostet halbieren wir uns, weil jeder für sie selber alles alleine machen will und ich glaube dass das in den Schulen, in den Kindergärten In den Unternehmen, in der Betrieben einfach eine falsche Sozialisierung hat.
00:50:28: Die Kollegen, die früher neue Bundesländer Das andere krasse Gegenteil, dass das Individuum plötzlich völlig untergeht weil alles irgendwie gleichgeschaltet werden muss.
00:50:41: Die kriegen das andere hin.
00:50:42: ein Mix von beiden wäre wahrscheinlich gut gewesen aber tatsächlich es sortiert und die Leute werden bleiben, die das aushalten.
00:50:55: wenn ich bei der hundertplus Community gucke Kooperation statt Konkurrenz was das für ein Drama ist für viele Leute, wenn ich ihnen erkläre sie könnten als die Pulsgeber gerne kommen und Sie können auch gerne Zugriff zu unseren wunderbaren Unternehmern haben.
00:51:11: Aber Sie bringen bitte zwei mit dann können Sie kommen.
00:51:15: Wenn ich sofort vorstelle tschup!
00:51:17: Da kannst du das Licht austreten.
00:51:19: Fällt die Farbe aus der Sicht.
00:51:21: Offiziell sagen sie ja das ist toll weil es kuratiert ja tatsächlich und schützt permanent Bitschen und so.
00:51:29: Ich bringe zwei mit alles gut also wirklich mitgebracht Null.
00:51:37: Und dann merkt man, wie Jajama bringt sich ein und das ganze Know-how aber tatsächlich die Fähigkeit zu sagen wenn drei vier fünf Trainer was zusammen täten und jeder bringt seine fünf sechs sieben acht neun zehn zwanzig Unternehmer mit Unternehmen haben alle immer die gleichen Probleme.
00:51:56: nur jeder Trainer kann er sich alle lösen.
00:51:59: jede andere Spezialisierung und so hoffen dass man in der gemeinschaftlichen Arbeit einen höheren Nutzen stiften könnte, als jeder für sich alleine ohne was zu verlieren.
00:52:12: Der Glaube daran, dass der Kuchen größer werde und nicht die Stückchen weniger das scheint den meisten nichts zu gelingen.
00:52:19: Vielleicht waren die früher nicht genug auf Fahrt mit Jungs irgendwie Berge bekraxeln oder an der Straße tremmen oder wie auch immer.
00:52:27: Da haben wir eine andere Sozialisierung erfahren, da wussten wir die allermeisten Dinge.
00:52:32: Hätten wir erstens alleine nicht angefangen und zwar ist es nicht allein zur Ende gekriegt ... und drittens nicht so viel Spaß gehabt.
00:52:39: Aber das ist halt... Wenn jeder alleine für sich, alleine kämpft,... ... dann sind sie am Ende wenigstens alle müde.
00:52:46: Ist ja auch was!
00:52:47: Sorry!
00:52:49: Uli du lebst mit neun Familien in einem Wohnprojekt?
00:52:53: Auf dem Kuzufkar Sabahamüle.
00:52:57: Mal ehrlich gefragt warum tut man sich das freiwillig an?
00:53:03: Sagen wir mal so.
00:53:07: Unsere Tochter war damals drei Jahre alt.
00:53:10: Und meine Frauen ich waren uns sicher Das wäre nicht im Rhein Endhaus oder Rhein Mittelhaus mit ein paar Saatkombi vor der Tür und dem Carport.
00:53:19: Das war uns zu normal.
00:53:23: Und wir wussten, mit einem Kind sind wir mit zwei Selbstständigen schon hart an der Grenze.
00:53:29: Wir müssen in den Umfeld ziehen wo andere Kinder sind.
00:53:32: Wo unsere Tochter die Leonie mit anderen Kindern groß werden kann.
00:53:35: Und dann kam meine Frau irgendwann mal aus dem Bioladen zurückgebracht ist und Zeitungsartikeln mit im Schroten Korn hieß das Blatt damals noch und sagte guck mal da ... ist nicht weit weg.
00:53:45: Soll man da mal hinfahren?
00:53:47: Und meine Frau hat einen Termin gemacht, versammelst aus Nametags,... ... dann sind wir hier hingefahren... also jeder der, ah, ich weiß nicht ob er eine Immobilien hatte, hätte die Händebock-off zusammengeschlagen.
00:53:59: Aber es hatte Charme!
00:54:00: Man so sagt den morbiden Charme.
00:54:03: Eine alten Immobilie an das Alten Gutshof.
00:54:07: Man musste sie schon suchen oder finden aber die hatte einen anderen Charme.
00:54:11: Und das Scham war, dass sie erzählt haben, hey wir sind jetzt hier.
00:54:14: Sie waren damals drei Familien, wir nehmen noch drei Familien auf und werden da vielleicht nochmal drei.
00:54:19: Jeder kann sich in seine Ecken so bauen wie er das will.
00:54:21: Wir suchen Familie mit Kindern.
00:54:23: die können gemeinsam groß werden, hinten machen wir einen Kaffee rein und dann machen wir das.
00:54:26: und da vorne waren wir ein Reitplatz und da war das und der war jenes.
00:54:30: Und montags haben wir zugesagt frei von jedem Verstand und es war eine gute Entscheidung definitiv.
00:54:39: Wir sind seit vierundzwanzig Jahren hier.
00:54:40: Es hat vierzehn Jahre gut funktioniert Und zwischendurch waren wir mit der ein oder anderen Familie schon zweimal beim Oberlandesgericht, Familien die ihre eigene GmbH verklagen.
00:54:52: Es ist manchmal etwas gestört aber das macht nichts.
00:54:55: es ist trotzdem gut weil die Tiere vom Haus die Kinder wenn damals in den Anfangszeiten die waren alle wenig klein das waren also Totler und plötzlich hast du irgendwie zehn Kinder mit Spaghetti-Tomaten, so es hast du dir ab sich sitzen.
00:55:12: Dann gab's im Pony Club da haben die Geschichten vorgelesen dann sind sie mit Hasen und Pony ist durch den Stall gedüßt.
00:55:19: das Leben ist am Ponyhof.
00:55:21: Und der Preis dafür waren in Zahlen halt jetzt dass irgendwelche bockigen alt werdenden Menschen meinen Sie müssten irgendwie auch da... Es gibt Leute die sind hierhergezogen in Gemeinschaft.
00:55:31: ne ich will aber meine eigene Heizung nicht mehr mein eigenem Müll einmal oh mein eigener Briefgast.
00:55:35: nein da muss er mal ein Strich hin.
00:55:37: Nein da darf bitte kann er hingehen.
00:55:38: Sagt er eigentlich völlig mich schuld?
00:55:43: Also der Sozialisierungsgrad für Gemeinschaft und das heißt nicht, dass sie ein Heiliger wäre um Gottes Willen.
00:55:51: Aber der Sozialiserungsgrad für ich lebe in Gemeinsschaft ist noch viel Luft nach oben.
00:55:59: Und Freiheit auch Verantwortung bedeutet.
00:56:01: und Freiheit wovon?
00:56:03: oder Freiheit wofür?
00:56:05: die meisten verstehen nur Freiheit wuvorn.
00:56:08: Freiheit wwofür heißt ja auch Verantwortung bei Nehmen.
00:56:11: Da kaufen wir ernsthaft eine Heizungsanlage, die viertausend Quadratmeter heizen könnte.
00:56:17: Nee ich will aber meine eigene Heizung!
00:56:19: Also diese Anlage betreiben wir jetzt noch mit Vierfamilien weil die anderen festgestellt haben, nee da müssen wir ja Abrechnungen zusammen machen, ne dann müssten wir mal das und dann müssen wir jenes sagen schon okay, da muss man eben jeder eine eigene Heitzung kaufen, jeder seine eigenes Pelletlager haben.
00:56:34: Das ist endlich wieder eigene Briefgasten und der eigene Mülltonne.
00:56:38: Fragt mich einer warum man nicht besser ... in einer normalen Einfamilienhaussiedlung, Wohnflüte,... ... wo man ordentlich einen Zaun drumherum ziehen kann... ... und man Töchen zumachen kann.
00:56:47: Wo man sein Eigenes hat, wo man ganz bestimmt nicht gestört wird.
00:56:51: Es ist odales Sozialschmarrot zu tun.
00:56:55: Odal!
00:56:57: Die positiven Sachen nehmen lalle Leute gerne mit.
00:57:01: Aber sobald dann der Preis zu bezahlen ist, muss ich einbringen.... Man muss sich manchmal auch anpassen.
00:57:06: Man muss dich im Stück weit... Manchmal ist die Gemeinschaft eben wichtiger als das einzelne Interesse.
00:57:17: Und da hat es dann auf.
00:57:22: Das haben wir zum Beispiel auch früher in der Wandervorgabe sehr schnell gelernt, du kannst nicht mitten auf einer Wanderung oder eine Woche vorher, eine Woche hinter dir und eine Woche vor dir das nächste Dorf hast, da kannst du plötzlich keine Einzelalüren haben, da geht man mit.
00:57:39: Da gibt's doch kein extra Essen, denn ist das Essen da was mal gekauft haben?
00:57:43: Es gibt doch keinen extra Wetter als Regen oder die Sonne schaltet oder irgendwas anderes.
00:57:46: Da bist du eben mittendrin!
00:57:48: Und das hält man eben aus.
00:57:50: Was hat euch noch geheim
00:57:51: geschadet?!
00:57:53: Aber wenn man hier permanent Sonderlocken drehen kann, dann schaltet das aus.
00:58:00: Und wo kracht's denn da immer mal wieder?
00:58:01: Genau bei diesen Sonderlocken!
00:58:05: Ich hätte gern schon von allem das Beste aber bitte immer ohne Nachteile.
00:58:09: also wenn das was kostet, nee, da sind wir nicht dabei.
00:58:14: Neulich so eine Aktion, der herzt mich wieder.
00:58:17: Ja klar, Pellets, der Lkw kommt Einfahrt freischonhalten und das sind ja hier zweihundert Meter.
00:58:26: Wir wollen mit den Freischneidern vier Meter Höhe.
00:58:29: Natürlich kann ich da mal eine Stunde oder zwei mit freischneider rumlaufen, aber wie soll ich das denn schaffen?
00:58:34: Also habe ich dann in völliger allein Aktionen, hab' ich dann jemand angerufen und geguckt wer macht diese Böschungen frei?
00:58:44: und hab' dann tatsächlich noch Mittwochabend um zwanzig Uhr einen Landwirt engagieren können der böschungenfrei schneidet ... die Durchfahrt für den nächsten Palettes, Lieferungen und ... ... klar diese großen LKWs.
00:58:59: Und dann habe ich allen mehr geschrieben zu sagen... ... hab' ich alleine entschieden, ist auch kein Problem, die dran hat Euro zahlig,... ... ihr könnt das ja beteiligen aber irgendwie damit über Kopf von den vier Meter Höhe und auf irgendwelchen Hängern stehen mit Leiter und dann fällt wieder einer runter und bricht sich ein Arm oder so, nee haben wir alle schon gehabt, brauchen wir nicht mehr.
00:59:17: Da kommt doch echt zwei Minuten später?
00:59:19: Ja denn muss ich ja zahlen!
00:59:20: So ok, dann zahle ich halt.
00:59:22: Ich hab's ja beschlossen.
00:59:23: Dann kamen Mails nach dem Motto, ja, nee.
00:59:27: Da wäre die Vorgehensweise der Ordnung.
00:59:29: Das sind dieselben Leute, die mir erzählen, dass das nicht eine Ordnung war, die sich an keine Spiele-Regel halten, die wir gemacht haben schon beschossen haben.
00:59:39: Es sind so Parkregeln, keiner hält sich dran!
00:59:42: Es sind Außengestaltungsdinge, der, wer gesagt hat, ich steile es nicht... Der hatte als allererstes diese Regel gebrochen.
00:59:49: Das sind plötzlich Antennen am Haus, da wird plötzlich ein Auto geparkt wo ganz hin gehört.
00:59:53: Da wird plötzlich Platz occupiert der immer völlig unabgesprochen ist aber wir dann gleich dazu zählen... Also das wäre völlig nicht einfach standen.
01:00:05: Kann man machen muss man nicht machen Aber genau an so Stellen Einzelaktionen von mir kann man ja so sehen.
01:00:12: das ist auch so.
01:00:13: Alles was abgesprochen ist dauert ewig und im Ende hält sich keiner dran.
01:00:18: Und weil es nicht abgesprochen is Praktische Lösung wird entschieden.
01:00:22: Ich hätte ja durchgezogen, ich habe den ja bezahlt und hätte ihn engagiert, hätte er noch bezahlt.
01:00:26: Das ist dann plötzlich nicht in Ordnung.
01:00:29: Und das sind Menschen einfach nicht konsequent.
01:00:32: Spannend!
01:00:34: Also wenn es die Frage war Sicherheit hat tatsächlich an einzelnen Befindlichkeiten der Menschen.
01:00:40: Dass positive mitnehmen und sobald es irgendein Schmerzpunkt hat Geld mühe oder so... ...die jetzt nicht wirklich pläsier sind, denn gehen die Leute in Deckung.
01:00:54: Ja.
01:00:56: Uli, dann nochmal eine andere Frage.
01:00:58: Lass mal das Wohnprojekt mal weg!
01:01:08: Bafus am Strand statt Anzug.
01:01:10: im Hanfsarrat hat es eben gesagt, morgens wenn keiner da ist am Strand auch mal in der Runde nach Joggen gehen?
01:01:15: Wo ist denn die Freiheit?
01:01:16: Was ist denn das, was sich da treibt?
01:01:20: draußen schlafen, früher am Strand sein Reisenwander Natur... was sich da treibt.
01:01:32: Ich glaube tatsächlich, dass das Unmittelbare, der sich aussetzen, des spüren und in Kontakt gehen, dass es tatsächlich einen Unterschied macht.
01:01:47: Wenn ich nahm Regenbafus Drogen gebe, dann merke ich – das warmer Asphalter ist kalter, da ist nasses Gras, da is trockener Boden, da piekst du's.
01:01:59: Das sind mehr Sinnes!
01:02:00: Wahrnehmungen, als sich allermeisten Leute so über Monate haben.
01:02:03: Weil die ihre Füße immer da in bequeme Schuhe packen.
01:02:09: Morgens im Strand, wenn keiner da ist, Sonnenaufgangen in die Wellen springen und eine Runde laufen.
01:02:14: Es ist niemand da, ich störe niemand.
01:02:18: Und ich war es lustig!
01:02:19: Die joggt aber so vor mich hinterher.
01:02:22: Vielleicht kommt er mal irgendwie ein hundert Meter an einem Hut vorbei Und plötzlich schießt ein abartiger Geschwindigkeit, ein Fahrradfahrer vorbei und hält dann noch so einen Daumen nach oben.
01:02:33: Das ist sehr unmittelbar!
01:02:34: Du springst in die Wellen, du laufst am Strand lang... Die Sonne geht auf, es wird warm, Luft gekühlt und getrocknet.
01:02:42: Der Sennsog ist einmal gefühlslagen.
01:02:46: Die hat man normalerweise nicht geheizgekühlt, wohltemperiert immer in Ordnung keine... Die Auseinandersetzung mit was anderem, die findet ja für die meisten Leute gar nicht erst statt.
01:03:03: Also wie grandios das ist frei herzuerleben erlebst in den Momenten oder wenn wir in der Wüste unterwegs sind.
01:03:10: ich will ja nie im Jeep sitzen.
01:03:11: Ich sage immer wo sind die?
01:03:13: Komm ich da hoch!
01:03:14: Die fahren ja nicht schnell.
01:03:16: Da sitzt sich oben auf dem Auto, wenn man zum nächsten Routine in der Büste sind.
01:03:20: Das sitzt sie oben auf einem Ersatzreifen, wird Decke drüber wenn wir die Füße einkrallen an einem Gitarre.
01:03:26: und dann die fahren nicht schnell, ist noch nie einer runtergefallen.
01:03:30: Und plötzlich sitzen dann fünf oder sechs andere auch oben und sag ich, wie geil ist das denn zu Wüstenwind in der Luft?
01:03:36: Die Haare flattern... Da is Leben!
01:03:41: Da is unmittelbar, da is Sein!
01:03:43: Da bist du!
01:03:44: Und deswegen finde ich dass das sind die Momente den Unterschied machen.
01:03:53: Hör mal mal dann doch eine neue Frage stellen, Uli, die heißt Was hat denn dieses Anderssein mit Unternehmer-Reset, mit der einen Tagewoche auch mit der Hundertplus Community zu tun?
01:04:09: Wann hat es denn die Erkenntnis, dass aus den persönlichen Erfahrungen eigentlich nicht nur Einzelunternehmer sondern eigentlich das ganze System ein Reset braucht.
01:04:22: Was ist denn am alten Unternehmerbild verkehrt?
01:04:25: Warum verschleißen sich Unternehmer?
01:04:28: Warum verschleißenden Mitarbeiter?
01:04:31: Warum werden schlechte Gewohnheiten zur Unternehmenskultur?
01:04:34: Was sind denn so die alten Codes, Programmiercodes?
01:04:38: und was wäre denn neu?
01:04:42: Ist denn Unternehmer Reset der Versuch, Unternehmertum normaler, unnormaler zu machen oder endlich wieder menschlicher.
01:04:52: Ja ich glaube das ist tatsächlich das Programm Ich habe es ja eben schon mal so kurz angedeutet aus der autoteile Welt und das ist ja jetzt schon fast vierzig Jahre her Und wir sind in einer Zeit besser geworden Nix.
01:05:12: Der normale, höher, schneller Wahnsinn nimmt ja seinen Lauf und in der letzten Zeit mehr denn je.
01:05:20: Es wird ja noch viel unverholender, wenn man nach Amerika und andere Leute guckt.
01:05:26: Früher haben die immer noch erzählt sie würden Demokratie bringen aber heute ist es reiner Neocolonialismus.
01:05:33: da wird einfach zugelangt und das macht sich stärkeren und fertig.
01:05:38: er nimmt doch keine irgendwelche Rücksichten Und das System ist darauf ausgelegt, dass die Paar, die mehr Macht haben, die anderen permanent irgendwie... Nehmen wir das Wort ausbeuten.
01:05:57: Das hört sich jetzt sehr sozialistisch und kommunistisch an aber wenn man die Fakten einfach anguckt dann sieht es so aus.
01:06:04: Gerüchteweise hat vor zwei Jahren in Davos jemanden die Welt erklärt und gesagt, komm Leute!
01:06:10: Das hat er natürlich sicher schicker gemacht.
01:06:13: Also im Rahmen des Great Resets war auch klar dass sich die Welt verteilen wird.
01:06:20: Und der Redner hat gesagt, es wird so sein, fünf Prozent werden reich und in Wohlständen Freiheit leben und ninety-fünf Prozent
01:06:27: nicht.".
01:06:29: Und dann hat wohl einer die Hand gehoben und gefragt ja was macht er denn dagegen?
01:06:32: Und da hat der Typ gesagt, nichts!
01:06:35: Sorgen Sie dafür, dass sie bei den fünf Prozent sind.
01:06:38: mehr können sie nicht tun oder vielleicht doch.
01:06:45: Ich glaube als Mittelstand können wir etwas tun und das ist so mein Credo.
01:06:51: Ich glaube tatsächlich, OASen-Modell jeder von uns kann in seinem Umfeld.
01:07:00: Das kann die mini kleine OASe sein – der Uli alleine oder so wie ein paar Dutzend Leute in der Honda Plus Community oder vielleicht auch ein paar Tausend Unternehmer wenn sie den wollen.
01:07:12: Die haben einen Umfeld!
01:07:14: Die haben ihre Kunden, die haben ihre Lieferanten und ihre Mitarbeitenden.
01:07:18: Die Mitarbeiter haben ihre Familien und in dem Umfeld können wir wirksam werden.
01:07:23: Alles darüber hinaus ist non-sense, aber man hat keine Wirkung.
01:07:29: Aber wenn ich Leute einstelle um persönlich reicher zu werden merken wir das.
01:07:34: und wenn die Leute einstellen um ihnen einen Job zu geben um Potenzial zu erheben um zu sagen Lass mal was dein stärken und meinen Bedarfen dass man Geschäft machen du kriegst Kohle Ich kriege das.
01:07:47: ich schaffe den Umfeld wo du dich einbringen kannst wo du wachsen kannst.
01:07:52: Wenn wir gut sind klären wir auch noch die Lebensziele und gucken, was können wir am Unternehmen denn dafür tun?
01:07:57: Dass die Menschen ihre Lebenszielle erreichen und deren Familien auch.
01:08:02: Das kann man doch mit Spenden- und Co bewegen.
01:08:05: Wir haben ja hier auch einen gemeinnützigen Verein auf der Mühle, der seit über dreißig Jahren Toben da drei bis fünftausend Kinder an Barspielplätzen, Wahlspielplätzen.
01:08:14: keine Ahnung mehr drum, weil solange es uns gut geht, kann man etwas zurückgeben.
01:08:21: Und wenn's nur ein mini kleiner Beitrag ist... Es ist da kein Problem.
01:08:26: Ich lege mich hier ein bisschen Kohle, weil die eben auch an.
01:08:28: der Vorgabe versorge ich in Tiere.
01:08:30: Das ist vielleicht keine großartige Leistung aber ein kleiner Puzzlestein davon dass dieser Lobby für Kinder seit über dreißig Jahren seinen Job machen kann.
01:08:40: Mehr ist es ja nicht.
01:08:44: und wenn man guckt, wenn das eben schon mal erwähnte klassische Business System Money Making Gewinn steigern höher schneller weiter.
01:08:57: Und über die Folgen haben wir ja gesprochen, oder werden sie auch im Buch.
01:09:01: Das erste Drittel geht ja darum, warum braucht man ein Unternehmer-Reset?
01:09:06: Im nächsten Buch... Wir waren noch nie so unattraktiv wie heute!
01:09:14: Es wird keiner mehr Nachfolger werden, weil sich die Leute die Frage stellen für die drei Euro mehr, die Familie aufgeben und die Freiheit aufgeben, mich vom eigenen Unternehmen was klafen zu lassen um dann wie mein Chef am Ende am Unternehmen zu kleben Und nichts im Leben gehabt zu haben außer vielleicht eine volle, voller Geldbehörde und noch nichtmals das an manchen Stellen.
01:09:35: Wem Opfer mal denn da was?
01:09:36: Die Fragen sind ja mehr als vernünftig.
01:09:38: Deswegen braucht es für meine Begriffe ein Reset.
01:09:44: Und zwar so vollständig dass wir gerne über eine urenkeltaugliche neue Wirtschaft schaffen.
01:09:52: Das geht nicht mit dem großen Bängen!
01:09:57: Das geht hier einer, da einer.
01:09:58: Hier eine Insel, da ne Insel... Wenn viele kleine Unternehmen sagen ich will meine Lebensqualität zurück als Unternehmer Ich gönne das meinen Mitarbeitenden, wir sorgen gemeinsam für potenzielle Entfaltung des Unternehmen ist der Rahmen in dem uns alle bewegen verfüglichen entfalten können.
01:10:18: und natürlich müssen wir damit Geld verdienen weil wenn Unternehmen pleite es ganz für niemanden Sorgen.
01:10:24: Lufthansa im Prinzip ist die Sauerstoffmaske selber aufsetzen, dann die anderen retten.
01:10:28: Das ist ja völlig normalen Aber Sauerstoffs nur für sich zu reklamieren und die anderen verhungern zu lassen das ist eben nicht normal.
01:10:36: Oder es wäre da wieder das neue Normal Und er hat mal genau wieder die Unterscheidung zwischen normal und nicht normal und ich glaube wir brauchen ein neues normal.
01:10:47: Das neu normal müsste eine sozialisierte Eine fairere eine werte orientiertere eine offenere Gesellschaft sein als dieser klassische, völlig anerkronnistische Kampf die da oben wie hier unten oder andersom das Wohlstand auf Kosten von und nicht zum Nutzen für entsteht.
01:11:09: Ich glaube der braucht mal einige Resets.
01:11:11: ich werde sie ja im Buch beschreiben.
01:11:12: also die Bugs die wir da drin haben.
01:11:15: und wenn man so wollen den Mega-Bug ist der alte Bug.
01:11:19: es machen alles um Geld zu verdienen um Gewinn zu vermehren Und der neue Backmüste sein.
01:11:25: Wir tun das alles, um einen gemeinsamen Win-win nutzen für alle zu stiften.
01:11:31: Nutzen für die Kunden, nutzend für die Mitarbeitenden.
01:11:34: Nutzt ihn für die Referenten, nutzt ihn nur für die Gesellschaft und selbstverständlich auch Nutzung für uns selbst.
01:11:42: Wenn wir in Win-Win und den Nutzen denken haben wir gar keinen Stress.
01:11:46: Und dann ist alles gut!
01:11:48: Und wenn wir Ausnahmen machen zu sagen ja aber mein Gewinn muss aber höher sein als deinem Ist ja gegönnt, wenn er zum Nutzen von anderen einen höheren Gewinn macht.
01:11:58: Hatte offensichtlich eine höhere Nutzengestifte.
01:12:00: Wenn er auf Kosten anderer den gewinnt macht hat er ein mehr ververlierer Spiel gestartet.
01:12:06: Dann ist vielleicht irgendwann mal der reichste Mensch auf dem Friedhof Aber vielleicht nicht der glücklichste gewesen.
01:12:14: Wie hieß der Podcast neulich?
01:12:15: Du brauchst keinen dritten Porsche Wenn man am ersten schon dabei fahrersitz leer ist.
01:12:20: Man wird dir gar nichts zu tun haben will.
01:12:23: Das ist das andere Preis.
01:12:27: Letztes Kapitel.
01:12:30: Die Hundert-Plus-Community, was hatten die mit dir zu tun?
01:12:33: Warum braucht ihr denn jemand der immer unabhängig sein wollte?
01:12:37: Warum brauchte es plötzlich... warum brauchst du plötzlich eine Gemeinschaft?
01:12:43: Was hat er denn gefehlt?
01:12:44: Warum ist das eine Genossenschaft?
01:12:46: Wieso steht da Kooperation statt Konkurrenz?
01:12:49: Warum kommt bei euch Geben vornehmen?
01:12:52: Warum gehört die Community den Mitgliedern?
01:12:55: Was funktioniert da gut und wo hakt's?
01:12:58: Was ist denn schwierig als erwartet?
01:13:01: Was aus der EMA und dem Wohnprojekt, kannst du da mitnehmen?
01:13:06: Naja.
01:13:10: Ist die Hundertplus jetzt der Gegenjahrwurf zum einsamen Unternehmer oder ist es dein nächstes großes Experiment?
01:13:20: Wahrscheinlich ist das von allem etwas.
01:13:24: Also ich glaube grundsätzlich sehr grundsätzlich ist der Mensch ein soziales Wesen.
01:13:29: Der braucht Gemeinschaft!
01:13:32: Und so wie das über Achaich gesehen, über Jahrtausende war sind es kleine Gruppen.
01:13:37: Achtergruppen, Sehnergruppen... Da kennst Du Jeden.
01:13:41: Das sieht muss auch die Größe von dem Fählein, wo wir früher unterwegs waren.
01:13:47: Und paar Achtergruppen und die Häublinge sind wieder irgendwo in den Acht oder Zehner-Gruppen und organisieren dann wie das bei den Gamanen war ein Ting oder was auch immer.
01:13:56: Ich glaube in so Einheiten, wo man sich persönlich kennt, wo er sich persönlich schätzt, wo mit den Stärken der Leute kennt... ...das ist das, was den Homo sapiens auch.
01:14:08: hat überleben lassen und in die Andertale aussterben lassen.
01:14:11: Der Neandertaler war allein unterwegs, da wir uns körperlich weit überlegen.
01:14:16: Aber der Homo sapiens hat gewonnen weil er gemeinsam gejagt hat, weil sie gemeinsam die Stärken genutzt haben und deswegen glaube ich immer noch an Gemeinschaften schon immer.
01:14:29: Die Gemeinschaffen, die ich mir gesucht habe waren vielleicht anders als die normale Eppchen essen und Sekt flöten.
01:14:37: trinkend mit tausenden Unternehmern in einem Raum ist nicht mein Wohlfühlambiente, dann eher am Lagerfeuer sitzen mit acht Leuten und eine Flasche Rotwein kreisen lassen.
01:14:49: Das ist schon eher das alles gut!
01:14:54: Man kann sich ja seine Welt schaffen und ich glaube tatsächlich dass wir eine gewisse Verpflichtung haben aus unseren Stärken was zu machen.
01:15:04: Und wenn das möglicherweise eine von mir wahrgenommener Stärke ist eben aus diesem Anders Impulse zu setzen die Leute inspirieren die sie zusammenführen.
01:15:14: Ich habe ja neulich den Podcast hier, Podcast Folge Nummer sechs der wirkliche Wert einer Community.
01:15:21: da hab ich ja ein paar Fallbeispiele erzählt.
01:15:25: und wenn man dann mitkriegt was mir so bewirkt, dann mach mich das glücklich.
01:15:33: Das macht mir erst zufrieden.
01:15:35: Dann merk' ich, ich baue zwar keine Häuser, die wir sehen können oder bin auch gehalten wie der Nachname vermuten lässt, Zimmermann, ich bin doch kein Handwerker aber Netzwerker, der Leute zusammenbringt der guckt, wie man Synergienstaff stiftet.
01:15:49: Der Wert darauf liegt, dass man in Gemeinschaft mehr bewegt als alleine.
01:15:56: Das macht mir Freude und das bringt mich weiter.
01:15:59: Es bringt auch andere weiter und dieses Erleben ist einfach gut.
01:16:04: Und auch wenn es natürlich immer mal wieder Enttäuschungen gibt und immer wieder geben wird – ich muss das ja nicht aufhören!
01:16:14: Und das ist auch keine Massenbewegung.
01:16:16: Wir haben vierundhalb Millionen Unternehmer in Deutschland.
01:16:20: Jetzt haben wir vielleicht schon in der Community.
01:16:25: Vielleicht sind es auch schon irgendwann mal, das ist vielleicht auch vierhundertfünfzig.
01:16:30: Wenn man da alle runterrechnet im ProMail... Das ist ziemlich wenig!
01:16:36: Und vielleicht hat man ja mal ein ProMil dann mehr als viertausendfünfundund oder Prozent mit fünfvierzigtausen.
01:16:45: So groß muss der Marktantal gar nicht sein.
01:16:47: Man irgendeinmal macht's plopp und dann einmal zumindest mal mit den Unternehmern die sich darauf eingelassen haben, für die und mit denen eine andere Welt geschaffen.
01:16:59: Ein Win-Win-System.
01:17:00: Und dann glaube ich habe mich meinen Beitrag geleistet.
01:17:03: also mir ist das glaub' ich nicht.
01:17:08: Dass es leicht werden würde, habe ich nie erwartet und dass wir plötzlich eine Massenbewegung haben auch nicht.
01:17:13: Wo's hakt ist wie überall Beitrag zahlen kann der ein oder andere oder auch nicht bei sich einbringen oder Commitment des normale Leben.
01:17:28: Manchmal ist es mehr, manchmal weniger und das ist völlig in Ordnung so.
01:17:34: Wir müssen die große Mission aufmachen.
01:17:36: Das ist eine Einladung für Leute, die freiwillig mitspielen wollen.
01:17:39: Wir werden jetzt nicht wie die Freikirchen mit weißem Hemd und schwarzen Aufkleber oder Rucksäcken durch die Straßen laufen, welche Leute bekehren.
01:17:48: Sie, die mitspieeln wollen sind eingeladen für eine Zeit mitzuspielen und die mehr geben wollen ist gut und die nur nehmen wollen Die finden sich sicher besser auch in anderen Communitys wieder, wo sie einfach Kunden abgreifen können und dann ist es gut ohne was geben zu müssen.
01:18:04: Das sortiert sich und da bin ich tiefen entspannt.
01:18:07: Wenn's läuft, läuft so, wenn nicht läuft, dann läuft das eben nicht.
01:18:10: Aber ich glaube dass die laufen wird.
01:18:13: Das ist so wie bei der Elektromobilität am Anfang.
01:18:17: Da gab es mal diese berühmte Rede von der Ketchup Flasche, die Herr Zetsche von HMZTIS gebracht hat.
01:18:27: Du schlägst die Ketchupflasche, dann kommt nichts.
01:18:31: Und mit dem nächsten Schlag kommt die halbe Flasche.
01:18:36: Bei BMW haben sie gesagt das wäre wie Popcorn.
01:18:39: Du tust die Maiskörner in den Topf und ewig lang passiert nix.
01:18:44: Dann ploppen Sie alle auf einmal auf aber du weißt nicht wann.
01:18:47: So wird es bei der Honda Plus auch sein.
01:18:51: Es wird eine Zeit lang dauern und plötzlich macht's plopp oder auch nicht wenn die Temperatur nicht gereicht hat.
01:18:57: Aber ich glaube schon... Für die, die mitmachen.
01:19:02: Und wenn ich die Reaktionen gucke, ey wir wollen wieder mit über die Alpen, wir wollen mit nach... Es ist cool!
01:19:09: Weil wir ja Sachen machen, die eben nicht normal sind.
01:19:12: und für die Unternehmern, die das eben normal finden, nicht normal zu sein, für diese immer perfekt.
01:19:19: Und für sie sagen ne, das ist aber ganz komisch was die machen.
01:19:22: Ja dann ist es halt komisch.
01:19:23: Dann bleibt das so wie's ist.
01:19:28: Du stellst allen Leuten immer die Frage Blick nach vorne wo willst du in fünf Jahren stehen?
01:19:32: ... oder ein Zehn.
01:19:37: Das Coole ist so ungefähr wie jetzt, in fünf Jahren bin ich neunundsechzig.
01:19:46: Wir können das an sechs Tagen mit den siebzig.
01:19:49: Das was sich jetzt tun kann ich auch noch mit achtzig.
01:19:53: Vielleicht bin ich dann immer ganz schnell auf den Alpen aber das Thema Leute verletzen, stritten ziehen, Mut zu sprechen, Podcasts aufnehmen, Leute miteinander in Verbindung bringen um die Ecke denken, Sachen ansätteln und laufen lassen Das kann ich auch noch mit, mit nachtzig.
01:20:15: Mit neunzig ist so lange werde ich nicht arbeiten was sicher klar ist.
01:20:19: irgendwann wird mein ein tagewoche unternehmen Unternehmer reset Meine Ulrichs Zimmermann GmbH die wird wahrscheinlich in der hundertplus aufgegangen sein weil andere Impulsgeber Auch ihre Kunden eingebracht haben.
01:20:37: wird da möglicherweise ein größeres Unternehmen entstanden sein?
01:20:41: das wäre so der Plan.
01:20:43: ob in einem Jahr oder drei oder fünf weiß ich noch nicht, aber wir sind auf dem Weg.
01:20:48: So nach und nach werden Menschen wie ich Trainerberater, Coaches im Bullsgeber aufführen alles selber machen zu wollen oder zu müssen.
01:20:58: die werden sich schlauen in sowas wie der Hunderplus-Community zusammenschließen.
01:21:04: Die werden gemeinsame Webseiten haben gemeinsam Angebote haben Synergien haben weil das einzelne Menschen möglicherweise gar nicht mehr gebucht werden.
01:21:13: Wenn wir gemeinsam Unternehmen kaufen und sie nach vorne bringen Wenn wir gemeinsam Nachfolgelösungen mit Banken aufsetzen und sagen, der findet eh keinen Nachfolger.
01:21:23: Wir übernehmen den Laden für die symbolischen Euro oder für ein paar irgendwas.
01:21:27: Es wird Unternehmen geben, die haben keine Nachfolge.
01:21:30: Die können ihr Unternehmen stiften an eine gemeinnützige Stiftung.
01:21:33: Dann haben wir Kapital und Bewegung.
01:21:36: Wir haben so viele Experten bei der Hundertplus, die sagen können ich bin der Prozessoptimierer.
01:21:42: Ich kann Personal, ich kann Steuern, Ich kann Führung, ich kann was auch immer die Leute alle können.
01:21:51: Das ist phänomenal, was wir für Cracks in der Underplus haben.
01:21:56: und wenn man die bündeln und die auf in Anführungszeichen positiv Unternehmen loslassen zu sagen, nimmt den Laden aus einanderer Sätze wieder zusammen im Sinne des Unternehmerresets in Sinne einer zukunftsorientierten, zukunftspfähigen urenkeltauglichen Kultur.
01:22:19: Zahlungsnix!
01:22:21: Gib uns ein Stück vom Ertrag, gib uns ein Stück weit vom Unternehmen.
01:22:26: Lass uns davon leben.
01:22:28: das wird dich erfolgreicher machen.
01:22:30: Du machst jetzt zehn Millionen Umsatz, du nimmst machste zwanzig Millionen bei gleichen Kosten.
01:22:35: Wie viel kriegen wir ab?
01:22:36: Wo ist das ein Problem?
01:22:38: Es ist keins!
01:22:40: Es sind nur wieder neue Denkmodelle die wir uns erst mal trauen müssen.
01:22:44: Bankensitzen im hundeter Pack auf so Unternehmen die eigentlich froh wären wenn sie Nachfolger finden würden.
01:22:53: Es sind ja über hunderttausend Unternehmer, die jedes Jahr abgeben wollen.
01:22:58: Aber keinen finden.
01:23:00: Zechtausende davon werden einfach vom Markt verschwinden.
01:23:05: Zwei von drei Nachfolgen scheitern weil... ...die Unternehmen vorher so hart an den Unternehmern geklebt haben, dass da einfach nix möglich war und deswegen glaube ich das die Hunder Plus eine... Sie wird sich verändern.
01:23:21: wir werden aus einer Community Wir werden zu einer.
01:23:26: Das muss so ein Ökosystem werden, wo Unternehmer und Impulsgeber gemeinsam Mehrwerte schaffen, die sie alleine nie gefunden hätten.
01:23:34: Die Unternehmer werden Experten finden – das tun Sie heute schon, dies am Markt normaler weiß ich nicht gibt alles unnormale Leute.
01:23:43: Impulsgeben werden unnormaler Unternehmer finden zu sagen oh der geht mit!
01:23:47: Der lässt sich einem befinden.
01:23:49: andere Bezahlungssysteme, wer tauscht nicht mehr Zeit gegen Geld sondern Expertise in Mehrwärte?
01:23:56: und aus dem Mehrwerten wär mal dauerhaft vergütet.
01:23:59: über Erfolgsmodelle, über Beteiligungsmodelle.
01:24:01: Da wird es was völlig anderes geben.
01:24:03: Dinge die wir uns heute noch nicht vorstellen können und ich glaube das wird grandios weil völlig anders eben nicht normal.
01:24:12: Und ich glaube dass genau da weiterhin meine Zukunft liegt eben nicht Normal.
01:24:19: Wenn der junge weiter nicht normal ist dann lasst mal den doch weiter ein paar Fuß am Strand laufen.
01:24:24: oder andere Schwachsinnigkeiten, die ich mal ausdenke.
01:24:29: Mein Vater wundert sich immer zu sagen, du fällst ja immer wieder auf die Füße.
01:24:32: Wie machst du das eigentlich?
01:24:33: Ja genau, frag ich mich auch immer.
01:24:35: Aber ich glaube dieser unbändige Drang nach Leben, nach Freiheiten, nach Spaß, nach Freude und nach Erfüllung – das ist das was glaub' ich weiterwirken wird.
01:24:45: und ob ich da über siebzig oder achtzig oder neunzig werde und ob es dann noch irgendeine Funktion hab'.
01:24:53: Es wird sich ergeben!
01:24:55: Ich feiere jeden Tag ... den ich glückisch und gesund hier auf der Erde rum sprengen kann.
01:25:01: Und da bin ich mir völlig sicher, dass wir ja hier auf dem obersten Auge... ...der oberste Fettaugen auf der Suppe schwimmen.
01:25:09: Und es gibt natürlich Leute die unendlich viel mehr Geld verdienen als ich.
01:25:14: Es gibt es!
01:25:15: Und es sind acht Milliarden, die deutlich weniger verdienen.
01:25:19: Wenn das das Maß wäre ist es aber nicht.
01:25:22: Und ganz viele Leute, die wie ich jeden Tag feiern, dass sie da sind, dass es uns gut geht Dass das so ist, wie es ist.
01:25:31: Und... Das finden die Leute vielleicht auch nicht ganz normal.
01:25:36: Dass man mit unendlicher Dankbarkeit so einen Job machen kann und sagen ey ich habe so viel Spaß an dem was ich tue.
01:25:42: Es ist unfassbar Nicht immer Aber fast immer.
01:25:50: Also das war das Interview mit mir selber.
01:25:53: Der Junge ist ja nicht normal.
01:25:55: Ich hoffe ihr habt den kleinen Eindruck bekommen über das... Was haben wir denn da für altfreude stehen?
01:26:02: Genau.
01:26:03: Und in dem Sinne wünsche ich dir auch den Mut, nicht ganz normal zu sein.
01:26:09: Deine Ecken zu haben, deine Kanten zu haben sie zu zeigen, sie rauszulassen und im Idealfall damit was Gutes zu bewirken als wir in Wien.
01:26:19: für alle anderen also mehr und wert habt.
01:26:22: eine gute Zeit genießt.
01:26:24: die hundert plus landet gerne Leute ein die auch nicht normal sind weil ich glaube gemeinsam nicht normal sein bringt noch viel mehr Was alleine nicht normal.
01:26:37: Also, habt eine gute Zeit!
01:27:05: Mehr Lebensqualität für Unternehmermenschen wie dich.
01:27:09: Wenn du auch dazu gehören willst, melde dich gleich hier an www.hundertplus.community.
Neuer Kommentar